THEATER

Beginn ist in der Regel um 20 Uhr, es sei denn es ist bei der Veranstaltung anders angegeben

Alle Tickets gibt's auch hier online sofort zu kaufen und selbst ausdrucken!! Einfach bei der entsprechenden Vorstellung auf den Link "Tickets online" klicken.

Tickets gibt's außerdem in

Nürnberg: Karstadt, Lorenzer Platz
Fürth: Frankenticket am Kohlenmarkt
Erlangen: erlangen ticket Fuchsenwiese (im E-Werk) und Neuer Markt, Rathausplatz 5

Außerdem gibt es für alle Veranstaltungen die Tickets in der Kofferfabrik am Tresen

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Döring'sche Theaterwerkstatt
NUR KINDER, KÜCHE, KIRCHE von Franca Rame/Dario Fo
  • FR 03.02. um 20 Uhr
  • SA 04.02. um 19 Uhr
  • SO 05.02. um 19 Uhr
  • FR 17.02. um 20 Uhr
  • SA 18.02. um 19 Uhr
  • SO 19.02. um 19 Uhr
 
NUR KINDER, KÜCHE, KIRCHE

Wir haben alle die gleiche Geschichte‘ - Mama Hexe - Eine Frau allein - Das Erwachen - Die Hure in der Heilanstalt -Zwiegespräch für eine Stimme - Medea

Das „fast“ vollständige Stück mit „italienisch-fränkischer Frauenpower“ Eine Hure, eine Hausfrau, eine Fabrikarbeiterin, eine ‚‘Hexenmutter“, ein selbstbewußt-verliebtes Mädchen, Medea…. „Dies alles ist ein Reigen des Ringens um Freiräume, der ab die brasilianische Kampfsportart Capoeira erinnert – jenen Tanz, der aus Tritten, Drehungen und Salti besteht. Gefragt sind Flexibilität und Akrobatik. Genauso agieren die Darstellerinnen… Ein Schuss Mutterwitz ist immer dabei, auch im größten Elend. Denn bekanntlich glauben Rame und Fo an die befreiende Kraft des Lachens. Und das nutzen die Schauspielerinnen weidlich aus….. So gehen fast drei Stunden ungewöhnlich schnell dahin. Das Publikum fiebert mit, leidet mit, freut sich über jeden Sieg. Wie wenig sich doch in all den Jahren seit Entstehung dieser Monologe geändert hat. Kräftig rütteln diese überzeichneten Charaktere wach, auch heute noch. Und dann diese locker agierenden Frauen auf der Bühne – es ist eine Freude (C. Schuller FN)

Es spielen: Brigitte Döring, Sandra Ettling, Esther Sambale und Verena Schmidt. Regie: Brigitte Döring

 
Eintritt:
15.- Euro
ermäßigt 10.- Euro
Tickets Online:
 
Entfällt leider wegen Krankheit. Sorry!
Döring'sche Theaterwerkstatt
SO 05.02. um 16 Uhr !!!
WERKSTATT - SPIELBILDER
 
WERKSTATT - SPIELBILDER

In unregelmäßigen Abständen präsentieren Ihnen, sowohl angehenden und lernenden Schauspielern und Sängern, wie auch ambitionierte Laien am Sonntagnachmittag ihre erarbeiteten Rollen und Lieder, in Szene gesetzt von Brigitte Döring. Ein Spaziergang durch die Monologe verschiedenster Theaterstücke, ob Komödie oder Tragödie, kombiniert mit Liedern verschiedenster Genres. Wir garantieren keine Perfektion aber viel Vergnügen.

 
Hutkasse:
5,- Euro wäre nett, bleibt aber freiwillig
 
6 auf Kraut Improtheater präsentieren
W.U.R.S.T. für S.E.N.F.
(Wildes Und Risikofreudiges Spontan Theater für Schwabach, Erlangen, Nürnberg, Fürth)
  • MO 06.02.
  • DI 06.03.
  • SO 06.05
 
W.U.R.S.T. für S.E.N.F.

An jedem 6. jeden Monats spielt "6 auf Kraut" in und um die Kofferfabrik: Das kann ein abwechslungsreicher Spiele-Abend mit verschiedensten Szenen und Spielformen sein. Oder eine Themenshow z.B. über "Die 10 besten Arten die Welt zu retten" oder den "Vollmond". Vielleicht spielen wir aber auch eine zusammenhängende Improvisationstheaterlangform, z.B. den "Harold": eine wilde Mischung aus Szenenfragmenten, wiederkehrenden Szenen, Tanzeinlagen, Monologen oder Liedern. Oder den "Krippenbeißer": hier wird ein Held oder eine Heldin in arge Schwierigkeiten gebracht. Seit über 20 Jahren spielt die Gruppe "6 auf Kraut" Stegreif- Theater, mal irrsinnig, grotesk und komisch, mal zauberisch poetisch, aber immer Über-, ach was, Hyperraschend! Nach den Vorschlägen der ZuschauerInnen entstehen in Sekundenschnelle nie gesehene Mini- oder Maxidramen. Wie immer: nix geprobt, alles spontan, unwiederholbar, jede Szene zugleich Welt-ur und –letztaufführung. Lasst Euch überraschen!

 
Eintritt:
10.- Euro
ermäßigt 8.- Euro
Tickets Online:
 
Döring'sche Theaterwerkstatt
BRAUN – HITLER: zwei Monologe, ein Stück
  • DO 09.02
  • FR 10.02
  • SA 11.02
 

„Die Döring`sche Theaterwerkstatt verbindet in der Aufführung BRAUN HITLER zwei Monologe „Hitlers letzte Rede“ von dem Autor und Musiker Heinz Ratz und Fragmenten aus „Hitler lieben“ von Peter Ross zu einem fiktiven Theaterstück über eine bizarr-groteske Begegnung. Geschickt inszeniert Brigitte Döring einen Abend, der dem Zuhörer durch Mark und Bein geht. So stellt die völlig unpolitische, gealterte Eva Braun (Brigitte Döring) die im Jahre 1975 in Nürnberg wieder auftaucht und über ihr Privatleben plaudert, ihr Leben mit Hitler in allen Facetten dar, bar jeglichen Schuldgefühls, einzig ihre immer sichtbar werdende Tablettensucht lässt ihre Verstörtheit erahnen. Hitler (Hannes Göldner), der ihr anfangs noch gelangweilt zuhört, stoppt ihre Erzählungen mit einem Fingerschnipsen, er schaltet sie einfach aus – ein verblüffender  Perspektivwechsel, der sich durch das ganze Stück zieht und Eva Braun mehr und mehr als Hitlers Puppe erscheinen lässt. Ein beklemmendes Szenario beginnt, denn gnadenlos enttarnt der wiederauferstandene Massenmörder und Diktator die selbstgefällige Maskerade unserer westlichen Wohlstandswelt. Dieser Hitler ist ebenso höflich wie zynisch, überlegen wie selbstzufrieden, zerfressen von Hass und Selbstmitleid und doch gelingt es ihm, den bestürzten Zuhörer zum Angeklagten zu machen, dem ein Spiegel vorgehalten wird, der ihm die Unschuld nimmt.“ (Diana Souiad)

mit Brigitte Döring und Hannes Göldner, Regie: Brigitte Döring

 
Eintritt:
10.- Euro
ermäßigt 7.- Euro
Tickets Online:
 
Kultur um 16 Uhr
Döring'sche Theaterwerkstatt
SO 19.02.
DER POETENKOFFER
Szenische Lesung mit Musik am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen.
 

Zusammenstellung: Brigitte Döring, mit Brigitte Döring, Udo Martin, Verena Schmidt, Julia Löser, Gast: Markus Nondorf

Chrisoph Meckel geb.1935 deutscher Schriftsteller und Grafiker

Christoph Meckel, Sohn des Schriftstellers Eberhard Meckel verbrachte Kindheit und Jugend in Freiburg im Breisgau. 1954/55 studierte er Grafik an der Kunstakademie in Freiburg im Breisgau, 1956 an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit 1956 arbeitet er als Schriftsteller und Grafiker. Meckel ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Meckels biografische Daten sind Teil seines künstlerischen Werks. So behauptete er 1992 im Bericht zur Entstehung einer Weltkomödie, der Schriftsteller Christoph Meckel hätte eine andere Biographie als der Grafiker.

DAS GEDICHT IST NICHT DER ORT, WO DIE SCHÖNHEIT GEPFLEGT WIRD. / Hier ist die Rede vom Salz, das brennt in den Wunden. / Hier ist die Rede vom Tod, von vergifteten Sprachen. / Von Vaterländern, die eisernen Schuhen gleichen. / Das Gedicht ist nicht der Ort, wo die Wahrheit verziert wird…..

 
Hutkasse:
5,- Euro wären nett, bleibt aber freiwillig
 
Kultur um 16 Uhr
Döring'sche Theaterwerkstatt
SO 26.02.
SEX ABER MIT VERGNÜGEN von Franca Rame
 
SEX ABER MIT VERGNÜGEN

„Und es wurde ein höchst vergnüglicher Abend. In den Auszügen aus Rames «Sex, aber bitte mit Vergnügen« steckt jede Menge Komik, die Brigitte Döring durch ihr Spiel greifbar machte. Das Publikum ...fand‘s zum Quieken. So gesehen traf Döring mit ihrer Darstellung den Nagel auf den Kopf, getreu nach Rames überliefertem Zitat: «Wir glauben, dass Klagen falsch ist. Du weinst, gehst traurig nach Hause, sagst: ‚Wie schön hab ich geweint‘, und schläfst erleichtert ein. Nein, wir wollen Euch zum Lachen bringen... Es öffnet sich nicht nur der Mund beim Lachen, sondern das Gehirn. Und ins Gehirn können Nägel der Vernunft eintreten. Ich hoffe, dass heute Abend einige Leute mit Nägeln im Kopf heimgehen...« Das taten sie bestimmt.“  Marion Reinhardt

FN Spiel und Regie: Brigitte Döring

 
Eintritt:
10.- Euro
ermäßigt 7.- Euro
Tickets Online:
 
Theater aus dem KulturKammerGut
NACHT MUTTER von Marsha Norman
  • FR 02.03
  • SA 03.03
  • SO 04.03
 
NACHT MUTTER

Heute ist der Abend, an dem Jessie sich umbringen wird. Jessie hat alles sorgfältig geplant. Ihre Mutter Thelma hält das Vorhaben für einen schlechten Witz. Aber unbeirrt geht Jessie mit Thelma die Haushaltslisten durch, zeigt ihr, wo was steht, erklärt ihr, wann der Milchmann kommt und was sonst zu erledigen ist. Immer hat sich Jessie um alles gekümmert. Jetzt mag sie nicht mehr. Thelma reagiert mit Wut, Verzweiflung und Sarkasmus, sie bittet, droht und fleht. Zum ersten und letzten Mal stellen sich die beiden Frauen der Vergangenheit, aus der Jessie mit aller Konsequenz ein endgültiges Fazit zieht. Ungeschönt und ohne Larmoyanz kreist Normans Stück auf der Folie einer Mutter-Tochter-Beziehung, in der Hass und Liebe sich die Waage halten, um das Thema Selbstmord. Nacht, Mutter erhielt 1983 den Pulitzer-Preis für Theater sowie weitere renommierte Preise. Übersetzt in über 20 Sprachen, wurde das Stück ein weltweiter Erfolg und 1986 auch verfilmt.

Inszenierung: Markus Nondorf, es spielen Esther Sambale und Andrea Gerhard

 
Eintritt:
10.- Euro
ermäßigt 7.- Euro
Tickets Online:
 
Kultur um 16 Uhr
Döring'sche Theaterwerkstatt
SO 04.03.
DER POETENKOFFER
Szenische Lesung mit Musik am Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen.
 

Zusammenstellung: Brigitte Döring, mit Brigitte Döring, Udo Martin, Verena Schmidt, Julia Löser u.a.

Rose Ausländer 1901 – 1988 deutsch- und englischsprachige Lyrikerin

Rose Ausländer, geboren als Rosalie Scherzer in Czernowitz/Bukowina. 1939 erscheint ihr erster Gedichtband  Nach der faschistischen Besetzung der Bukowina ist die jüdisch-deutschsprachige Kultur dort ausgelöscht. Rose Ausländer überlebt mit ihrer Mutter, versteckt und geht nach dem Krieg in die USA. Zwischen 1949 und 1956 ist es ihr nicht mehr möglich, in ihrer Muttersprache zu schreiben und sie verfasst ihre Texte in dieser Zeit ausschließlich auf Englisch. Nach einigen Jahren nähert sie sich der deutschen Sprache wieder an und siedelt nach Düsseldorf um. Sie konzentriert sich ganz auf das Schreiben, aber die Resonanz ist begrenzt. Erst mit 75 beginnt für sie die Zeit der öffentlichen Wahrnehmung ihrer Arbeiten. Nach einem Oberschenkelhalsbruch, von dem sich ihr Körper nicht mehr erholt, verlässt sie die letzten zehn Jahre ihres Lebens ihr Zimmer im jüdischen Altenheim in Düsseldorf, nicht mehr. Gleichzeitig beginnt aber in dieser Zeit ihre literarisch produktivste Zeit. Sie schreibt bis 1987 noch mehr als zwanzig Bücher, die jetzt zum Teil sehr hohe Auflagen erreichen.

WORT AN WORT: Wir wohnen / Wort an Wort / Sag mir / dein liebstes / Freund / meines heißt DU

 
Hutkasse:
5,- Euro wären nett, bleibt aber freiwillig
 
Döring'sche Theaterwerkstatt
KASSANDRAS SPIEGEL
  • FR 09.03
  • SA 10.03
  • SO 11.03
  • FR 23.03
  • SA 24.03
  • SO 25.03
 

Eine Geschichte über Klugheit und Wahn, Schwäche und Kraft, Ausgegrenztheit, Autonomie und den Umgang mit der Wahrheit. Texte von Euripides, Christa Wolf, Thomas Brasch, Marie Luise Kaschnitz und Markus Nondorf.

„Die Frauen, das Unheil und der Krieg. Ein so ambitioniertes Stück hat man in der Kofferfabrik schon lange nicht mehr gesehen. Das gewagte Experiment, den Kassandra-Mythos zu interpretieren gelingt. Regisseurin Brigitte Döring nähert sich in „Kassandras Spiegel“ von allen Seiten der Seherin, die das Unheil vorausahnt, aber mit ihren Warnungen kein Gehör findet…

Von allen Seiten – das bezieht sich auf die Struktur und das Bühnenbild gleichermaßen. Brigitte Döring hat einen Halbkreis aus wellenförmigen Spiegelelementen entworfen, in dem sich die Darstellerinnen vervielfachen, perspektivisch nah und fern zugleich erscheinen….. Andrea Gerhard spielt die Kassandra Markus Nondorfs mit der Autorität der gereiften Frau, die weiß wer sie ist und wofür sie steht….. Julia Löser als wütende Troerin (Euripides) feiert in wildem Furor, dass sie die Gegner Trojas zerstören wird…. Esther Sambale, als jugendlich-zarte, verletzliche und doch bereits innerlich starke Kassandra Christa Wolfs…. Verena Schmidt, die müttlerliche Frau (Marie Luise Kaschnitz) bleibt mit ihrer Ahnung vom Atomkrieg allein und doch ist sie so verheddert in ihr Schicksal wie ihre Kassandraschwestern….. und wieder Julia Löser, mit viel Potential, punkig, trotzig mit Thomas Braschs Kassandra..... Das Beste an dieser Inszenierung ist, wie die Darstellerinnen interagieren und stets präsent sind im Quartett, auch wenn immer nur eine spricht. Sie stützen, trösten und stärke sich gegenseitig. Begeisternd! (Claudia Schuller FN)

 
Eintritt:
10.- Euro
ermäßigt 7.- Euro
Tickets Online:
 
Kultur um 16 Uhr
SO 18.03. um 14.30 Uhr !
HANS IM GLÜCK
 
HANS IM GLÜCK

So ein Glück: der Hans bekommt für seine Arbeit einen Batzen Gold. Den muss er jetzt nur noch nach Hause tragen. Aber der Weg ist weit und der Goldklumpen schwer, drum tauscht ihn der Hans gegen etwas Besseres ein. Doch auch das bringt ihm kein Glück und so tauscht er es wieder gegen etwas noch viel Besseres, das ihn aber auch nicht glücklich macht. So geht es weiter und der Hans lernt auf seinem Heimweg die erstaunlichsten Menschen und Tiere kennen. Aber was bringt er am Ende nach Hause mit und was wird ihm schließlich das Glück bringen? Ein Märchen für Kinder ab 3 Jahren, gespielt und erzählt von Monica Calla frei nach den Gebrüdern Grimm.

 
 
Döring'sche Theaterwerkstatt
SO 18.03.
NACHTCAFE "ZUM UNTERGANG"
 
NACHTCAFE "ZUM UNTERGANG"

Ein Theaterstück aus Gedichten von Kurt Tucholsky, Walter Mehring und Erich Kästner. Auch im vierten Jahr dieser Produktion  laden wir sie wieder ein ins Nachtcafe „Zum Untergang“, in dem sich Menschen der Weimarer Republik ein Bierchen gönnen, auf ihrem Weg in den Nationalsozialismus. Sie werden sich wundern, wie ähnlich sie ihnen sind

„Soviel Boheme war selten in der Kofferfabrik. Allround-Künstlerin Brigitte Döring lädt mondän ins «Nachtcafé zum Untergang»..Das Ganze ist so dicht konzipiert, die einzelnen Figuren legen so starke Auftritte hin, dass man gar nicht den Eindruck hat, hier würden Texte vorgetragen... Die Auswahl der Stücke, Szenen und Lieder ist genial.. Das Schockierende an diesem anregenden Abend sind die Parallelen zur Gegenwart: duldsame Bürger-Schafe, Wirtschaftskrise und Zerfallserscheinungen.“ CLAUDIA SCHULLER FN 20.11.08

Mit Brigitte Döring, Sandra Ettling/Verena Schmidt, Hannes Göldner, Julia Löser, Udo Martin, Esther Sambale und Peter Fidel

Stück und Regie: Brigitte Döring

 
Eintritt:
10.- Euro
ermäßigt 7.- Euro
Tickets Online:
 
Kultur um 16 Uhr
Döring'sche Theaterwerkstatt
SO 18.03.
MARIANNE BACHMEIER von Markus Nondorf
 
MARIANNE BACHMEIER

1950 -1996 Marianne Bachmeier wurde bereits mit 16 Mutter ihrer ersten Tochter.  Kurz vor der Entbindung ihrer zweiten Tochter wurde sie vergewaltigt. Ihre ersten beiden Kinder gab sie jeweils kurz nach der Geburt zur Adoption frei. Im Jahr 1973 kam ihre dritte Tochter Anna zur Welt, um die sie sich jedoch selbst kümmerte. In Lübeck betrieb sie ein Restaurant. Am 5. Mai 1980 ging die damals siebenjährige Anna Bachmeier nicht zur Schule. Sie wollte eine Freundin besuchen und fiel dabei dem 35-jährigen Fleischer Klaus Grabowski, einem vorbestraftem Sexualstraftäter n die Hände. Laut Staatsanwaltschaft habe er das Mädchen gefesselt, in einen Karton gepackt und diesen dann am Ufer eines Kanals in eine Mulde abgelegt. Er wurde gefasst und im März 1981 begann der Prozess. Am dritten Prozesstag schmuggelte Marianne Bachmeier eine Pistole in den Gerichtssaal und erschoss den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter Anna auf der Anklagebank. Sie zielte mit der Waffe auf Grabowskis Rücken und drückte insgesamt acht Mal ab. Der Angeklagte war sofort tot. Dieser wohl bislang bekannteste Fall von Selbstjustiz in der Bundesrepublik löste ein großes Medienecho aus. Marianne Bachmeier verkaufte ihre Lebensgeschichte für rund 250.000 D-Mark exklusiv an den „Stern“, und lebte dann einige Jahre in Palermo. Markus Nondorf hat, an Hand ihrer Autobiografie „Palermo amore mio“ einen Monolog verfasst, der versucht, sich dieser überaus widersprüchlichen Frau anzunähern.

Regie und Spiel: Brigitte Döring

 
Eintritt:
10.- Euro
ermäßigt 7.- Euro
Tickets Online:
 
Spin-Off Theater spielt:
Premiere FR 30.03.
FRAU MÜLLER MUSS WEG von Lutz Hübner
… ein etwas anderer Elternabend
  • SA 31.03.
 
FRAU MÜLLER MUSS WEG

Bei Kindern hört der Spaß auf. Erst recht in der Grundschule. Denn jetzt beginnt das Rennen um die Pole-Position für den Weg in eine erfolgreiche Zukunft. Und: Das Übertrittszeugnis naht! Spätestens jetzt werden alle erzieherischen Ideale über Bord geworfen. Jetzt wird gekämpft, mit allen Mitteln, über und auch gerne unter der Gürtellinie. Es geht schließlich um alles: um das eigene Kind! Deshalb geht es bei Elternabenden ans Eingemachte. Mit allem was dazu gehört: Konflikte, Rachefantasien und Panikattacken. Da kämpfen Eltern um ihre Kinder, für sich selbst, gegeneinander und vor allem gegen die Lehrer!

Warum hat die Klassenlehrerin Frau Müller nicht bedacht, dass just am Tag vor der Mathearbeit das Meerschweinchen verstarb, das Kind lange einen üblen Husten hatte und ständig gemobbt wurde? An den hochbegabten, lieben Kleinen kann es nicht gelegen haben! Das muss man merken als Pädagogin und wenn die Müller das nicht merkt, muss sie weg!

Eine heitere, zuweilen tragikomische Abrechnung mit den Schwächen von Lehrern und Eltern.

Regie: Frank Strobelt, Es spielen: Tania Busch, Victoria Kaller, Barbara Crate, Marcus Gangloff  und Frank Strobelt

 
Eintritt:
12.- Euro
ermäßigt 8.- Euro
Tickets Online:
 
DAS THEATERPROJEKT
Karfreitag
06.04.
DIE NACHT KURZ VOR DEN WÄLDERN von Bernard-Marie Koltès
 
DIE NACHT KURZ VOR DEN WÄLDERN

Der Monolog ist das erste Stück des französischen Autors Bernard-Marie Koltès, mit dem er 1977 auf dem Festival in Avignon seinen Durchbruch hatte. Es handelt von einem Fremden, der nachts allein durch den Regen läuft, auf der Suche nach einem Zimmer oder einem Gespräch oder vielleicht etwas ganz anderem. Einem unsichtbaren Gegenüber, das er irgendwo am Arm zu fassen kriegt, erzählt er seine sonderbaren Geschichten über Arbeit, Liebe, Selbstmord, Lust und Wut. Ein Manifest des Individuums und natürlich die richtige Theaterkost an einem Tag, an dem man traditionell der Erbsünde gedenken soll.

Spiel und Inszenierung: Nikolaus Struck, Assistenz und Co-Regie: Tanja Walker, Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt a.M.

 
Eintritt:
VVK 9.- Euro
AK 10.- Euro
 
DI 10.04.
SEX – VON SPASS WAR NIE DIE REDE
Buchvorstellung und Leseshow
 
SEX – VON SPASS WAR NIE DIE REDE

Sex ist wunderbar! Richtig guter, total geiler Sex ist grandios  und traumhaft euphorisierend – aber leider verdammt selten. Der meiste Sex ist schön. Oder recht schön. Ganz okay. Gegebenenfalls zweckdienlich. Doch es gibt auch den schlechten Sex, bei dem schief läuft, was nur schief laufen kann, wo man statt kommen lieber gehen will. Wer hat gesagt, dass es beim Liebesspiel nicht auch Verlierer gibt?

Der Berliner Kabarettist und Autor Volker Surmann hat mittlerweile 2 Bücher und 1 Hörbuch unter diesem Titel herausgegeben und über 70 Autorinnen und Autoren aus der deutschen Lesebühnen-, Poetry Slam-, Comedy- und Kabarettszene gewinnen können, über Pubertätskatastrophen, Verkehrspannen und Montagsautos im Bett zu schreiben. Eine  unterhaltsame Leseshow, bei der alle Beteiligten kein Blatt vor den Mund nehmen. Noch nie war schlechter Sex so unterhaltsam.

Mit dabei sind:

  • der ebenfalls aus Berlin stammenden Autor Paul Bokowski, der die Literaturwelt u.a. mit einem Beitrag über eine „Schlagernackt-Party“ bereichert und im März 2012 sein Solo-Debüt „Hauptsache nichts mit Menschen“ veröffentlicht hat
  • sowie Schauspieler, Performance-Poet und zweifache fränkische Poetry Slam Meister Michael Jakob, und Moderator vieler Poetry Slams.
 
Eintritt:
7.- Euro
ermäßigt 5.- Euro
 
SO 29.04.
POETRY SLAM SOLO
Lucas Fassnacht mit "Ottonormalverbraucht"
 
Lucas Fassnacht

Literatur ist, was in dicken Büchern steht und Schachtelsätze atmet. Generationen von Kritikern haben diese Erkenntnis erarbeitet. Und ihre Nickelbrillen dulden keinen Widerspruch. Lucas Fassnacht kennt sich jedoch weder mit Nickelbrillen noch mit Literaturkritik besonders gut aus. Also überlässt er beides den Profis und schreibt lieber Texte - nicht für das dicke Buch im Wohnzimmerregal, sondern um sie dem Publikum direkt ins Gesicht zu rezitieren. Laut, leise, tragisch, komisch und performancestark. Das Resultat: Unzählige Siege bei Poetry Slams im ganzen Land und zahlreiche Teilnahmen bei überregionalen Meisterschaften machten ihn zum festen Bestandteil der fränkischen Slam-Szene. Als Fürther Stadtmeister qualifizierte er sich 2010 für die deutschen Meisterschaften. "Ottonormalverbraucht" ist sein erstes abendfüllendes Programm, das auch schon in Frankfurt, Berlin und sogar Erlangen begeistert aufgenommen wurde. Diesen wortgewaltigen Poeten sollte man nicht verpassen!

 
Eintritt:
6.- Euro
ermäßigt 4.- Euro
 
SO 13.05.
38. FÜRTHER POETRY SLAM
HIGHLANDER 2012 - Vorentscheid zur deutschen Meisterschaft
 

Am Sonntag, den 13. Mai verabschiedet sich der Poetry Slam von der Indoor-Saison, doch diesmal gibt es keine Sommerpause! Als erste Stadt in Franken slammt Fürth durch! Immer am zweiten Sonntag im Monat, ab sofort das ganze Jahr! Bei schönem Wetter im Hof, ansonsten drinnen. Und ab Oktober gibt es die reguläre Staffel des Kulturschock e.V. Poetry Slams! Zum Saisonabschluss gibt es auch heuer wieder einen offiziellen Vorentscheid zur deutschen Poetry Slam Meisterschaft, die im Herbst in Mannheim stattfindet. Das heißt: Ausnahmsweise ist keine Teilnahme für jedermann und –frau möglich, sondern die erfolgreichsten Slammer der Saison stellen sich - in einem sogenannten Highlander-Slam - den Zuschauern, welche den Fürther Starter für den "SLAM2011" küren. Das Publikum darf sich also auf einen richtig spannenden Wettkampf freuen, dem sich die Poeten mit selbstverfassten Texten stellen. Was bekommt dieses Mal mehr Applaus? Comedy-Prosa oder feinfühlige Lyrik? Dadaistisches oder Rap-Poesie? Kreuzreim oder stakkatoartige Spoken-Word-Performance? Poetry Slam ist jedes Mal anders! Und dieses Mal wird es richtig ernst! Eingeladen sind alle Monatssieger von September 2011 bis April 2012, nur einer kann diesmal gewinnen. Bereits fest stehen: Lucas Fassnacht (Erlangen), Wehwalt Koslovsky (Berlin), Max Kennel (Bamberg), Christian Ritter (Bamberg) und Thomas Spitzer (Regensburg). Die weiteren Monatssieger erfährt man rechtzeitig auf www.frankenslam.de. Moderiert wird der Abend von Michael Jakob.

 
Eintritt:
4.- Euro
 
6 auf Kraut Improvisationstheater
ERLEBNISWANDERUNG MIT 6 auf KRAUT
Eine Lügenführung: wandern und wundern
  • MI 06.06
  • FR 06.07
  • MO 06.08
 
ERLEBNISWANDERUNG MIT 6 auf KRAUT

Fürth wie es noch nie ein Mensch gesehen hat. So unbekannt, dass auch wir selbst nicht wissen, wohin wir laufen und was wir erzählen werden. Aber jeder Pflasterstein, jedes Fenster hat seine Geschichte. Oder könnte sie haben. Ist hier einmal ein fürchterliches Verbrechen passiert? Oder wurde da fast jemand gezeugt, der berühmt geworden wäre, wenn nicht… Die Orte inspirieren das Publikum und uns zu völlig neuen Erkenntnissen. Wir werden uns überraschen.

Bei Regen weichen wir ins Theater der Kofferfabrik aus.

Treffpunkt: Im Hof der Kofferfabrik

Eintritt:
Spende am Ende
 
 
 

 

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