KONZERTE
Alle Konzerte finden im KofferMusicClub statt
Beginn 21 Uhr, es sei denn es ist bei der Veranstaltung anders angegeben
Ab sofort Kartenvorverkauf für ALLE Konzerte bei Karstadt in Nürnberg, Lorenzer Platz
und ab sofort auch bei Frankenticket und den Fürther Nachrichten in Fürth!!!
Außerdem gibt es ab sofort für ALLE Veranstaltungen Karten in der Kofferfabrik am Tresen.
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September, Oktober, Vorschau, November, Dezember
Florian Söllner hat sie organisiert, Die lange Nacht der Liedermacher, als ein Geburtstagsgeschenk an sich selbst. Er rief und sie kommen Alle: el mago masin, die Gebrüder Mühlleitner, Klaus Weiland, Prinz Chaos II und natürlich Florian Söllner himself. Ein fantastischer "Liederabend" der anderen Art mit viel Lust, Party, Spaß und bestimmt auch Klamauk.
Mehr zu den einzelnen Künstlern hier:
Floh Söllner
Prinz_Chaos_II
Die Gebrüder Mühlleitner
el mago masin
Klaus Weiland
Dieter Weigl, bekannt als fränkischer Songpoet und Liedermacher schaut mit seinen Liedern tief ins Herz der Franken und besingt deren Eigenarten in frechen, lustigen und besinnlichen Mundartliedern zur Gitarre. In seinem Programm "Frankenherz" geht es um das etwas eigenartige Humorverständnis der Franken, um deren Tierliebe, um Probleme mit der Emanzipation, um das oft übertriebene Gesundheitsbewusstsein, die Frömmigkeit, die Liebe zur Heimat und die Doppeldeutigkeit der fränkischen Sprache, usw. Schonungslos zeigt Dieter Weigl zunächst die Eigenarten der Franken auf und hält ihnen dann mit seinen Liedern auf liebenswerte Weise einen Spiegel vor Augen.
Zum ersten mal präsentiert euch VKBZM "BoomBox". Einen bombastischen HipHop-Jam der etwas anderen Art. Er bietet euch eine musikalische Mixkultur, die über den Tellerrand des HipHop hinausgeht. Angefangen bei funklastigem Deutschrap von Aggressive Harmonie, über anspruchsvollen US-Rap von Nato bis hin zu VKBZM selbst, die mit einem frischen Tune von Yung Flexx und iZZi um die Ecke kommen. Special-Guest ist Grime-Artist Black the Ripper (UK). Durch den Abend führt euch Dj Tripple Teeh an den Plattentellern.
K.C. McKanzie ist eine Songwriterin, wie es sie selten gibt. Fröhliche Melancholie, intensive Leichtigkeit - scheinbar unvereinbare Gegensätze verbindet K.C. McKanzie in ihrer Musik. Sie spielt ihren ganz eigenen Stil aus Americana und Folk. Bittersüße Old-Time-Romantik paart sich mit einem zeitgemäßen Gefühl für erdige Rhythmen. Auf ihrem 4. Album "DryLand" betten K.C. McKanzie (voc, git, banjo) und ihr Mitmusiker Budi (bs, banjo, dr, p) eine Vielzahl von Melodien mittels einfacher akustischer Instrumentierung in eine unprätentiöse aber intensive Performance, hier und da ergänzt durch Cello oder Piano. Sehnsüchtig und klar führt K.C. McKanzies sanfte Stimme durch die sehr eindringlichen und leidenschaftlichen Texte über Liebe und Verzweiflung, Verlangen und Lust. Dazu nutzt sie die symbolische Kraft ausdrucksstarker, lyrischer Bilder, die sie in authentische Sprache verpackt. Ihre tiefgehende Poesie erzeugt auf der treibenden, fordernden Kraft der Musik eine zeitlose, intime Stimmung. Die Songs wirken befreit und sprühen vor Energie.
Paul Millns ist ein Musiker der leisen Art, der um seine Person nie viel Wirbel gemacht hat. Dabei zählt er zu den Favoriten der Musikspezialisten von Funk und Presse, die ihn seit Jahren mit Lorbeeren überhäufen. Obwohl er oft mit Joe Cocker, Tom Waits oder Randy Newman verglichen wird, ist Paul Millns eine eigenständige und unverwechselbare Musikerpersönlichkeit. Seine Songs stammen alle aus eigener Feder. Musikalisch umfasst seine Bandbreite sowohl ruhige und einfühlsame Balladen als auch eine explosive Mischung aus Soul, Blues und Rock. Neben seinen ausgefeilten Arrangements, dem perfekten Pianospiel und der rauen, ausdrucksstarken Stimme, überzeugt Paul Millns auch mit intelligenten und aussagekräftigen Texten. Er singt von alltäglichen Beobachtungen, von den Querschlägen des Lebens, aber er bezieht auch zu politischen Themen wie Arbeitslosigkeit, Ausländerhass oder auch der amerikanischen Politik unter George Bush (Shallow man) konkret Stellung. Paul Millns ist ein stimmungsvoller Performer, der seine Lieder mit kleinen Geschichten ankündigt – sensibel, sympathisch und auch mit dem typisch britischen Humor.
„Paul Millns, der Blues-Singer-Songwriter über zwei Stunden allein am Piano, war ein ganz besonderes Erlebnis: Es war jenseits des kommerziellen glamourösen Unterhaltungsmusikgewerbes ein beeindruckendes Plädoyer für eine einfache, für sich selbst sprechende Musik, die keine falschen Verpackungen braucht.“
WESTDEUTSCHE ZEITUNG
„There is an answer to Randy Newman.“
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Mit einer Mischung aus Anarcho-Komik und tiefgründigem Nonsens rückt der Gitarrist den Begriff Liedermacher in ein ungewohntes, aber angenehm verrücktes Licht. Wenn ein Liebeslied von Schweine-Innereien handelt oder der 1,90-Mann zugibt, dass er unter der Dusche gerne mal von den verschiedenen Frucht-Duschgels nascht ist man schon mittendrin in der sagenhaften Welt von el mago masin. Zu den wahnwitzigen Liedern seines ersten Solo-Programmes erklingt eine virtuos gespielte Gitarre in der grotesken Mischung aus Bossa Nova, Chanson, Ska und Punk. Erwarten sie das Unerwartete, denn manch fulminante Ansage ist gefolgt von einem scharfen aber niedlichen Dreizeilen-Song.
Und selbst das Bundesinnenministerium ist der Überzeugung: Darauf hat die Welt gewartet!
Wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren haben will der Künstler seine heimlich bei seinem Auftritt vom im September 2009 in der Kofferfabrik mitgeschnittene CD, vorstellen. Desweiteren beabsichtigt der Künstler danach noch Party zu machen. Na dann – gute Nacht :- )))
Nach Touren in den USA, Polen und auf vielen Festivals hierzulande ist die global shtetl band endlich wieder hier in der Region zu hören und spielt brandneue kukaratshas: Jiddische Mambos und Boleros, Latino-Klezmer, Chassidischer Reggae, abgekratzt von alten Schellacks und ganz frisch geschrieben mit Chuzpe, Virtuosität und Spielfreude. Längst hat sich Markus Milian Müller als außergewöhnlicher Songschreiber der jungen Generation erwiesen, ein "großes Talent, das in ganz Europa Furore macht." (The Yiddish Forward, New York). Die Lieder der lateinamerikanischen Juden sind für ihn eine Inspiration für brandneue Lieder, die davon erzählen, wie die jiddische Sprache und Kultur fern von ihren osteuropäischen Wurzeln blüht und weiterlebt. Mit Bartek Stanczyk: Akkordeon, Gesang, Daniel Piccon: Percussion, Gesang, Markus Milian Müller: Gesang, Bass, Ukulele, Cister
Francis Aeol
Mit transzendenten Farben und abschweifenden atmosphärischen Klangteppichen webt sich Francis Aeol mit den Zuhörern durch die psychologischen Abgründe eines nicht allzualltäglichen Alltages. Verschiedenste Paradigmen werden durch seinen Schrank "Marlon", der stets mit auf der Bühne ist durch orchestrale Einflüsse untermalt. Gekonnt zeigt der 25jährige Singer/Songwriter, dass die Liebe zum Detail keine Endliche ist, sondern eine die man auch mit nach Hause nehmen kann.
Georg Ober
Live und in Farbe: Junges und frisches aus der Singer-Songwriter/Indie Folk Ecke. Ruhig und melancholisch klampft sich Georg Ober mit selbst komponierten Songs mit Piano und Gitarrenbegleitung durch den Abend. Gesanglich orientiert er sich hierbei an seinen Idolen, wie zum Beispiel Nick Cave, Neil Young oder Neutral Milk Hotel. In seinen Songs verarbeitet der 22 jährige persönliche Erlebnisse aus seiner Vergangenheit und hinterfragt stets die Bedeutung von „Zeit“ und deren Auswirkung auf den Menschen. Bei seinen Live Auftritten dürfte es deswegen jedem schwer fallen sich nicht davon mitreißen zu lassen.
As de Trefle (heißt soviel wie Pik-As) kommen aus Tours und sind seit über 10 Jahre in Frankreich unterwegs. Und bis heute independent - was heißt sie machen alles selbst (Label, Promo, Agentur) und haben es durch Mund-zu-Mund Propaganda und durch ihre überzeugenden Live-Auftritte zu einem großen Bekanntheitsgrad, bzw. auf 45000!!! verkaufte Alben gebracht.
Musikalisch sind sie laut in die große Familie des Chansonrock zwischen Louise Attaque und Les Tetes Raides einzuordnen.
Auch Folkpunk mit Geige wäre eine Kurzbeschreibung und dazu auch einige schöne Akustik-Reggae-Klänge. Dazu jede Menge spitzfindiger Humor und gut gelaunte ausgelassene Konzerte .. und endlich auch bei uns :)
Die beiden, immer höchst geschmackvoll gekleideten, Herren Nova & Mäkkelä haben im Herbst/Winter 2009 während einer vierwöchigen Tour ganze Wagenladungen voll Herzen gewonnen. Ist allerdings auch kein wirkliches Wunder. Da haben sich zwei gefunden, bei denen die Chemie passt. Das Berliner Gewächs Clark Nova (langjähriger Tour-Buddy des großen Nikki Sudden) und der permanent zwischen England, Finnland und Deutschland herumtourende Finne Mäkkelä scheinen einfach das ideale Bühnengespann zu sein. Clark Nova's Nikki-Suddengeschulter Lofi-Blues mit unüberhörbarem Alt. Country-Touch gepaart mit Mäkkelä's stets leicht verquerem Storyteller-Lofi-Pop finnischer Provenienz sorgte auf der ersten gemeinsamen Tournee im vergangenen Jahr für einiges an Aufsehen. Die reichlich unkalkulierbare Bühnenpräsenz – insbesondere bei den gemeinsamen Nummern – vereint schlicht großartiges Songwriting mit augenzwinkernder Spielfreude und das obwohl hier tendenziell eher düstere Inhalte thematisiert werden. Wenn allerdings mit Jazz-Gitarre und Omnichord ein Dylan zitiert werden, Mäkkelä's filigranes Mandolinenspiel eine Nova'sche Townes van Zandt-Interpretation konterkariert oder Nova bei einem finnischen Mäkkelä-Song das Spielzeug-Piano bearbeitet, stehen alle Genregrenzen sperrangelweit offen. Das die beiden mit ihrer charmant-eleganten Conference ebenfalls nichts anbrennen lassen, funktionierte auf der vergangenen Tournee von Hamburger Punk-Clubs über Kulturläden im Niedersächsischen bis ins benachbarte Ausland aller bestens. Grund genug also für dieses Songwriter-Duo-Infernal eine große Kelle nachzulegen.
Schier unglaublich mit wem Miller Anderson schon musiziert hat: T.Rex, Spencer Davis Group, Donovan, Wishbone Ash, Yes, Stan Webb's Chicken Shack, Pete York, Chris Farlowe usw. usw. Abgesehen davon war er in Woodstock mit der Keef Hartley Band dabei. Und kürzlich erst mit The British Blues Quintet (mit Maggie Bell, Zoot Money, Colin Hodgkinson und Colin Allen) auf Tour. Jetzt hier und heute: Miller Anderson & Band in der Kofferfabrik. Bluesrock vom Feinsten. Eine Legende zu Besuch!!!!!

„We Will Liedermacher You!“ - Das Akustik-Trio B3B1B hat inzwischen über 500 Konzerte in ganz Deutschland und auch Österreich sowie Polen hinter sich gebracht. Die Band besteht aus dem Texter Armin W. Bach (Gesang/Gitarre), dem langjährigen Studiomusiker und Gitarrenlehrer Marcus Waloschik sowie dem euroweit tourenden Bassisten Stefan Kugler (u.a. Paul Rose Band, Remember Rory). Moritatenfolk und Akustikrock ist die musikalische Bandbreite dieser Formation. Texte, die so scharf und bissig wie auch romantisch sind, vermischen sich mit filigranen Gitarren, einem treibendem Bass und wunderschönen Satzgesängen.
Mehrere CDs, darunter auch eine Live-CD, wurden bereits veröffentlicht; aktuell sorgen sie mit ihrer Single "Ich bin" -einem Song über den Niedergang der Firma Quelle- für Aufsehen! Hierfür gab und gibt es viele Einsätze im Rundfunk und Fernsehen. Ob rein akustisch bei ihren zahllosen Auftritten oder aufwändig produziert auf CD - B3B1B schaffen es immer wieder, sich neue Hörerschichten zu erschließen. Ob auf Rock-Open-Airs zusammen mit Bands wie "Schandmaul" oder "Die Happy", auf Liedermacherfestivals wie der "Burg Waldeck" und dem "Bardentreffen" in Nürnberg, ob auf der Kleinkunstbühne oder auf Schlagerfestivals wie im "Capitol" in Mannheim; die drei Barden kümmern sich nicht um musikalische Schubladen.
B3B1B waren auch Teil der Aufführung "Die Menschen von Primondo und Quelle", die am 1.2.2010 im Fürther Stadtheater für Furore sorgte und ein riesiges Medienecho (u.a. auch "Tagesthemen/ARD, 3sat, Der Spiegel" erhielt.
Der Sandynel
Als „Special Guest“ an diesem Abend in der Kofferfabrik dabei: „Der Sandynel“, der an diesem Abend erstmals seine neue CD live vorstellen wird! Trash-Comedy auf der Akustikgitarre – da werden die Augen feucht und der Mund trocken!
Kevin Dardis ist ein Geschichtenerzähler und Sänger aus Irland. Heute wird Kevin traditionelle Lieder und Erzählungen in Kombination aus seinem Heimatland vorstellen. Zu jedem Lied gibt es eine eigene Geschichte und diese wird auf unterhaltsame Art und Weise vorgestellt und erklärt - Liebeslieder, Lieder und Erzählungen, die an Irlands bewegte Vergangenheit erinnern. Natürlich wird es auch Geschichten über Whisky geben.
Als er 2009 bei uns war haben wir beide Konzerte aufgezeichnet. Wenn alles klappt gibt's zu diesem Konzert die DVD zu kaufen...
Seit 40 Jahren „on the road“ , aber „forever young“, so könnte man Steve Gibbons’ Leben beschreiben. Wie kaum ein anderer seiner Generation hat er den Rock ‚n’ Roll Zirkus überlebt und behauptet sich weiterhin mit seinem ihm eigenen Stil, der Rock, Blues, Jazz und Country auf großartige Weise vereint. Der Mann aus Birmingham ist ein Geschichtenerzähler. Und so beginnt jedes seiner Konzerte mit einem langen spannenden erzählerischen Intro, in dem er Sprachrhythmus und swingenden Blues-Rock zusammenbringt und so die Spannung steigen lässt.
„Der brillante Entertainer mit fesselndem Charme“, (US-Ausgabe des Rolling Stone) blieb sich immer treu. Er nahm dadurch in Kauf, dass er nie einer der „Ganz Großen“ wurde, aber stets einer der Besten blieb und in europäischen Clubs zu Hause ist. Der hagere Sänger mit den weißen Haaren bringt, weder verbittert noch selbstmitleidig, mit der Gelassenheit des Alters reichlich Selbstironie mit auf die Bühne. Bravourös und dynamisch begleitet wird er von seinen langjährigen Weggefährten an Gitarre, Bass und Schlagzeug.
Wirtschaftskrisengejammer? Er schont seine Stimme für Besseres. Wertlose Aktien bunkern? Die einzigen Papiere, die er zeichnet, sind Notenblätter. Reto Burrell mag nicht über aktuelle Missstände lamentieren, auch wenn es um die Musikindustrie schon besser bestellt war. Der Schweizer Musiker mit amerikanischen Wurzeln schaut vorwärts und was er anpackt, das macht er mit endloser Leidenschaft und unerschöpflichem Optimismus. Bezeichnenderweise heißt seine neuste Scheibe „GO“. Die Glitzer- und Glamourwelt des Showbusiness ist weniger seine Sache. Der Musiker spielt lieber in Clubs, wo er die Gesichter der Zuhörer sieht, deren Atem spürt und wo die Luft nach dem Konzert, zwar zum Schneiden dick, aber von Glückshormonen gesättigt ist. Reto Burrell ist gewissermaßen ein musikalischer Workaholic mit einer Mission: Malochen für die Musik.
Handgemacht und ohne technischen Schnick-schnack, getragen von großen, eingängigen Melodien. In seinen Texten spielt Burrell auf der Sonnenseite des Lebens Schattentheater mit abgründigen Ansätzen, aber immer mit einem Funken Hoffnung. Oft und gerne lässt er sich durch Bruce Springsteen oder Tom Petty inspirieren. Reto hütet sich aber davor, deren Werke in blindem Fangehorsam als musikalischen Abklatsch zu kopieren. Vielmehr zitiert sich der Singer/Songwriter selber. In der atmosphärischen Single „Some Days“ besingt er die Begegnung zwischen Arm und Reich im L.A.-Stadtteil 'Echo Park', und mahnt damit an das gleichnamige Debüt Album. Im Titelstück „Go“ beschwört Reto den Affen auf dem Rücken, er soll ihm gefälligst den Buckel runterrutschen. Seine zweite Scheibe hieß bezeichnenderweise „Shaking Off Monkeys“. Reto Burrell schöpft die Ideen für seine Songs aus dem Alltag. Der Song „Coming Home“ ist geprägt von der Vorfreude heimzukehren, fernab von einsamen Nächten in schäbigen Hotelzimmern.
Bezeichnenderweise ist die autobiografische Liebeserklärung auf der Heimfahrt von zwei Konzerten entstanden. In „Heart & Bones“ kehrt Reto sein verletzliches Inneres nach Außen, wenn er bereit ist, für die Liebe alles zu opfern und sich in kriegerischer Manier seinem Gegenüber zu stellen. Tieftraurig, aber ungemein atmosphärisch kommt der Song „Dancing To The Rhythm Of Rain“ daher. Das melancholische Duett mit der amerikanischen Sängerin Tift Merritt lässt die Sehnsucht nach dem Verlust eines geliebten Menschen an einem einsamen Regentag nachfühlen. Heiterer und selbstironisch zeigt sich Reto im punkigen „Not As Cool As L.A.“, wenn er den Rock’n’Roll-Zirkus und die Mentalität in der Westamerikanischen Metropole aufs Korn nimmt: Viele Schulterklopfer, viele oberflächliche Bewunderer, aber keiner, der auf dich und deine Songs wartet. Der Künstler lässt sich dadurch nicht beirren und beschreitet weiter seinen
Weg. Typisch dafür die Textpassage im Song „Go“: „The further you go, the closer you get to where you hope to be, just haven’t got there yet.“
Für Reto Burrell gibt es nur eine Richtung: Vorwärts. Ohne Kompromisse. GO!
Konventionell sind sie nicht. Das können SIRBA auch gar nicht, haben sie sich doch Tuba statt Kontrabass und Mandoline statt Akkordeon zu den „Basics“ ihrer Musik erkoren. Auf dieser Basis, geschaffen von Margareta Schiller-Kleemann am tiefen Blech und Michael Kleemann an den Saiten, entfaltet das „Saxopran“ von Barbara Keil sein leidenschaftlich-druckvolles Spiel, versiert und phantasievoll begleitet von Armin Tichai am Percussion-Set. SIRBA bringen ihre musikalischen Persönlichkeiten ins Spiel. Musik von SIRBA hält immer wieder Überraschungen bereit: Mit ihrer intimen Besetzung bringt die Band den Groove der Roma-Blaskapellen auf die Bühne; mehrstimmige Gesänge aus dem Balkan werden durch entfesselte Soli unterbrochen; zarte Liebeslieder und melodische Instrumentals verzaubern das Publikum; treibende Rhythmen wirken in spannungsvollen Pausen weiter. Was dabei herauskommt ist Musik mit Herz, das mal am Klezmer, mal am wilden Balkan und dann wieder an der rauen Schönheit eigener Interpretationen hängt. Eine Riesenportion Spielfreude!
Die Musik: Die Klezmermusik entstammt der Tradition osteuropäischer Juden und wird seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von jüdischen Emigranten in den USA fortgeführt. Klezmer, das sind Melodien mit Wurzeln im Balkan und den angrenzenden Regionen: der fröhliche “Bulgar”, die langsame “Hora”, der “Terkish” mit seinen orientalisch anmutenden Klängen. In der Musik aus den Ländern des Balkan finden sich Lieder mit rauem Charme sowie Instrumentalstücke, die für ausgelassene Partystimmung sorgen. Eine Besonderheit von SIRBA ist es dabei, Stücke aus der Tradition der Roma-Blaskapellen mit ihrem eigenen Groove als Trio auf die Bühne zu bringen.
Die Band: Die Musikerinnen und Musiker aus Nürnberg haben sich dieser Musik seit langem verschrieben: Mit Leidenschaft und Spielfreude interpretiert das Trio die Stücke: Rhythmen, die in die Beine gehen, Melodien, die noch lange nachklingen. Das breite Repertoire erlaubt es SIRBA mit verschiedenen Konzepten den Bedürfnissen von Publikum und Veranstaltern entgegenzukommen: Ob reines Konzert oder Veranstaltung mit (von SIRBA angeleiteter) Tanzgelegenheit, ob Schwerpunkt bei Klezmer-Musik mit ruhigen Tönen oder bei Balkan-Musik mit ausgelassener Partystimmung - SIRBA bietet für jeden etwas. SIRBA spielt neben Konzerten und Festivals auch auf privaten Festen wie Geburtstagen oder Hochzeiten und können dabei auch Gruppentänze anleiten.
SIRBA sind:
Barbara Keil; Saxophon, Gesang
Margareta Schiller-Kleemann; Tuba, Gesang
Michael Kleemann; Mandoline, Gitarre, Gesang
Armin Tichai; Percussion
Das Klezmer-Ensemble präsentiert das Beste aus seinem neuen Programm "Der Schabbes is far ale". Mitreißende Stücke rund um den Sabbath sowie bisher unbekannte Klezmerinstrumentalstücke zeichnen das Programm der Band aus, die 2008 beim Klezmerfestival in Fürth gastiert. Die aus Schwaben stammende Klezmerband Mesinke gehört seit 1991 zum festen Bestandteil der Klezmerszene in Deutschland. Spezialisiert sind die Musiker im Vergleich zu anderen Ensembles, die nur Instrumentalmusik spielen, vor allem auf jiddische Lieder. Mit Klarinette, Sax, Gitarre, Akkordeon, Bass und Schlagzeug haben sie traditionelle Stücke modern bearbeitet und bringen so eine mitreißend Mischung aus Folk, Jazz und Klassik auf die Bühne. Zu Gast war das Ensemble bereits auf namhaften Bühnen wie etwa dem Klezmerfestival in Sfad (Israel 1999), bei der EXPO 2000 in Hannover sowie 2007 beim Worldfest Liberec (CZ). 2008 war Mesinke Vorband der "Klezmatics" aus New York bei ihren bayerischen Konzerten. Bekannt wurde die Band unter Cineasten für ihre Vertonung des Stummfilms "Der Golem - wie er in die Welt kam".
Die Ursache für die Liebe zum Rockabilly hat Jim über seinen Vater erworben, der Bluegrass-Banjo spielt und den Jim zunächst auf der Rhythmus-Gitarre begleitete. Später übernahm er dessen „Earl Scruggs“-Stil für sein eigenes Gitarrenspiel: Jim spielt mit einem Plektrum und zwei Fingern. Noch zu Schulzeiten wurde Jim Bandmitglied bei Mayflower Jones, wo auch seine Freunde Ken Avery und Sean Hopkins mit von der Partie waren. Sean war ein großer Fan von Reverend Horton Heat, BR5-49 und Junior Brown. Über deren Aufnahmen gelangte Jim schließlich zu Interpreten wie Eddie Cochran und Brian Setzer. Wie es so ist, die Band löste sich irgendwann auf und Jim forschte weiter im Dickicht des Rockabilly-Dschungels und versuchte alle Licks zu lernen, die ihm unterkamen. Dabei entstand die Idee, ein Album mit alten Rockabilly-Klassikern aufzunehmen. Sean war wieder an den Drums und Ross Sermons aus Nashville bediente den Kontrabass. „Hickory-Smoked Rockabilly" war als Spaß-Projekt gedacht: aufgenommen, ohne die Absicht, es jemals live mit der Band zu spielen.
Aus seiner Heimatstadt, West Frankfort, Illinois, war Randy Hill mit Jim bekannt. Randy begann seinerzeit Kontrabass zu spielen und – wie einige Jahre zuvor Jim – hörte er sich alle möglichen Rockabilly-Aufnahmen an, um sein Instrument zu erlernen. Nach monatelangem Warten erfüllte sich Randys Wunsch, mit Jim zusammen einige Songs in seinem Barbershop, The Chop Shop, in Marion, Illinois, zu spielen. So fehlte nur noch der Mann an den Drums: Nate Hopman war nach Southern Illinois gezogen, damit seine Freundin – und heutige Ehefrau – das College besuchen konnte. Nate ließ sich bei Tuff Luck Tattoos tätowieren, wo auch Jim arbeitet. Zwangsläufig unterhielt man sich über Musik und das Musikmachen, Nate erwähnte, dass er früher Schlagzeug spielte – und so kam es wenige Wochen später zu ersten Auftritten. Circa ein Jahr ging mit Live-Gigs ins Land, dann nahmen Nate, Randy und Jim „Horsepower! Horsepower!“ in North Carolina auf. Und das mit prominenter Unterstützung: Rick Miller von Southern Culture On The Skids produzierte die Scheibe. Als Jim „Horsepower! Horsepower!“ schrieb, wollte er ein raues Rockabilly-Album schaffen: Hot-Rod-Songs mit den entsprechenden Gitarren- und Gesangs-Parts, eben „Greaser Rock“!
Nach dem Album folgten mehrere US-Touren, unter anderem auch als Backing-Band für Chuck Berry im Jahr 2008. Diese war für Jim mit Sicherheit eine großartige Sache: Elvis, Eddie und Gene sind unter seinen musikalischen Favoriten, aber sein Herz schlägt für Chuck Berry und dessen rauen Rocksound: „Just three chord fun Rock’n’Roll.“ Im selben Jahr sind die Jungs in einem TV-Werbespot für den Harley-Shop Black Diamond zu hören. Randy hat mittlerweile einen Endorsement-Vertrag mit Engelhardt Basses und Jim, wie könnte es anders sein, mit Gretsch Guitars. Jims Fazit: „Das Schicksal hat es gut mit uns gemeint, aber wir haben auch hart daran gearbeitet.“
Rock’n’Roll-Power Pur! SkinnyJim verursacht einen Ohrgasmus nach dem Anderen! Es sollte sich niemand die Gelegenheit entgehen lassen, die Jungs live zu erleben. Um es mit einem der Song-Titel zu sagen: eine „Five-Star Rockabilly Band“!
Es gibt Bands die machen Musik und es gibt Bands die leben ihre Musik. Die Steelyard Blues Band ist eine Erweiterung des Steelyard Bluesduos, das Gitarrist Steve und Sängerin Sarah, beheimatet im südlichen Yorkshire, gründeten. Die beiden bezeichnen ihre Musik selber als Ultra Blues. Dieser lässt sich eher mit dem Stil des britischen Bluesboom’s der Sechziger vergleichen und kommt damit den Vorlieben vieler europäischer Bluesfans entgegen. Nach ihrem letzten Auftritt in 2009 bei uns wissen wir, dass uns eine heiße Blues-Nacht ins Haus steht :) :) :). Gelebter Blues Blues in Reinkultur!!!
Genre-sprengende deutschsprachige Songs zu Klavier, spanischer Elektrogitarre & loops
Vor allem Danny Dziuks 99´erschienenes Band-Debut (Dziuks Küche) „Vom Tisch“ erregte schlagartig vor allem die Aufmerksamkeit einiger Kritiker, Musiker & Schriftsteller. Der Romancier Ralf Rothmann etwa steuerte einen Text zum darauffolgenden Album „Hauptsache Wind“ bei. Und nicht zuletzt Sven Regener empfahl die CD bei diversen öffentlichen Gelegenheiten. Aus regionaleren Gefilden kennt man Danny Dziuk - Kopf der Band - vielleicht durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Stefan Stoppok, dem er einige seiner besten Songs schrieb („Wetterprophet“, „Wenn Du weggehst“, „In 25 Jahren“) oder durch seine Auftritte als Sidekick für Wiglaf Droste. Im Nov. 08 legte Dziuks Band ihr viertes Studioalbum namens „FRECHE TATTOOS AUF BLUTJUNGEN BANKIERS“ vor (Buschfunk). Neu ist u.a. die Vertonung der Gedichte zweier deutschsprachiger Autoren - nämlich Peter Hacks und Franz Dobler: „Ich wüsste nicht, wie man das besser machen könnte“, kommentierte letzterer das Ergebnis. Neu auch die Mitwirkung einiger Gäste auf dem Album, so u.a. Musiker aus dem Kreis der 17 Hippies, die Kleingeldprinzessin Dota Kehr, sowie die Popette Susanne Betancor. Und für den Song „In der Zeit“ aus „Hauptsache Wind“ erhielt Danny Dziuk 02´ den Liederpreis des SWR. 04 folgte der Kleinkunstpreis der Stadt Mainz, und 06 der Deutsche Schallplattenpreis für das Album „Gebet & Revolver“. Ansonsten bisher für „Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers“:
CD der Woche beim MDR (Anfang Dez. 08), CD des Monats bei www.liederbestenliste.de (Dez. 08), Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Feb. 09), Liederpreis der Liederbestenliste 09 für „Ein Regenlied“ (Nov. 09). Dieses Album wird Danny Dziuk - nach diversen Band-Auftritten - jetzt erstmals alleine & als Soloprogramm vorstellen: direkt, chansonhaft, der pure Stoff.
„Dziuk ist ein deutscher Singer/Songwriter, ein Liedermacher amerikanischer Prägung, der das Idiom wie hier nur selten einer mit Sinn erfüllt. Einflüsse wie Randy Newman, Dylan und Robbie Robertson sind erkennbar, wohlverstanden und verarbeitet.“
(Rolling Stone)
„Mein Tipp: die aktuelle CD von Dziuks Küche. Endlich mal gute deutsche Songtexte! Ich schreibe ja bisweilen selbst und weiß, wie schwierig es ist, Texte für Lieder zu machen. Und die Texte von Danny Dziuks finde ich einfach super. Super geschrieben, pointiert und trotzdem mit einer gewissen Tiefe. Mit einer wunderbaren Musik, einer wunderbaren Instrumentalisierung und ganz großartigen Arrangements."
(Schauspieler Axel Prahl im WDR)
SCHMAROWOTSNIK
Das Wort „lid“ bedeutet im Jiddischen sowohl Gedicht als auch gesungenes Lied. Und so stecken die poetischen Miniaturen der jiddischen Lyrikerin Rajzel Zychlinski (1910-2001) voll Musikalität, die das Duo Schmarowotsnik mit zwei Stimmen, dazu Akkordeon und Oboe zum Klingen bringt. Christine v. Bülow und Martin Quetsche spielen seit rund 15 Jahren traditionelle und neue Klesmermusik, unter anderem bei Di Chuzpenics. Ihre eigenen Kompositionen wurzeln daher auch im Klesmerton, und die Lieder singen sie selbstverständlich auf jiddisch. Mit Hilfe der Moderation können die Texte aber ohne Vorkenntnisse verstanden werden! Anläßlich des 100. Geburtstages von Rajzel Zychlinski erscheint im Juli 2010 die CD „lider“ mit einer Auswahl aus dem Gesamtwerk der Dichterin in den Vertonungen von Schmarowotsnik.
Rajzel Zychlinski (geb. 1910) nimmt in der jiddischen Literatur des 20. Jahrhunderts eine herausragende Stellung ein. Aufgewachsen im polnischen Gombin, gehörten Rußland, Frankreich und New York zu den Stationen ihres bewegten Lebens. Sie starb 2001 in Kalifornien und hinterließ eine Fülle von außergewöhnlichen Gedichten.
Am 27. Juli 2010 wäre die Dichterin 100 Jahre alt geworden. Das Duo „Schmarowotsnik“, das vor drei Jahren die Werke von Rajzel Zychlinski für seine Arbeit entdeckte, stellt aus diesem Anlaß eigene Vertonungen unter dem Titel „lider“ (jidd. für „Gedichte“) vor. Christine v. Bülow (Oboe, Englischhorn) und Martin Quetsche (Akkordeon) beschäftigen sich seit rund 15 Jahren mit der osteuropäisch-jüdischen Klesmermusik und arbeiten mit verschiedenen Gruppen (u.a. Di Chuzpenics) und Stilen. Beide singen auf jiddisch, komponieren und arrangieren alle Lieder selbst.
Ein Bettler mit himmelblauen Augen, eine herumstreunende Katze, die herbstlich nackten Zweige des Weidenbäumchens – Razjel Zychlinskis Gedichte sind nicht bevölkert von den fernen Helden der Geschichte. Ihr liebevoller Blick gilt dem Alltäglichen, den manchmal schäbigen Randerscheinungen – und der ihnen innewohnenden Größe und Kraft. Die meist sehr kurze, scheinbar zufällige Form ihrer ganz überwiegend ungebundenen Lyrik erinnert an ostasiatische Dichtung, wie etwa Haikus. Obwohl aus einem Schtetl stammend, entwickelte Rajzel Zychlinski schon als junge Dichterin diesen eigenständigen, modernen Stil. Unter dem schlichten Titel „lider“ erschien 1936 ihre erste Gedichtsammlung bereits mit einem Vorwort des berühmten Itzik Manger. 1975 sollte sie selbst mit dem Itzik-Manger-Preis, der höchsten Auszeichnung für jiddische Literatur, geehrt werden.
Das gut einstündige Bühnenprogramm von „Schmarowotsnik“ bietet einen Einblick in die Vielfalt der Werke von Rajzel Zychlinski. Oboistin v. Bülow gibt mit ihrer unterhaltsamen Moderation viele Verständnishilfen für die Lieder, so daß die jiddischen Texte - in denen ja ohnehin viele Wörter und Strukturen dem Deutschen ähneln - auch für Zuhörer ohne Vorkenntnisse gut zu verstehen sind. Die gerade erschienene CD „lider“ ist mit einem kompletten Textheft ausgestattet und bei den Musikern erhältlich.
Zweimal, seit 2002, wurde Kirsty McGee für den BBC Radio 2 Folk Awards nominiert. Ihr Stil ist eine Kombination Folk, Jazz, Chanson und Americana verbunden mit einem unverwechselbaren lyrischen Stil und einer ganz erstaunlichen Stimme. In Ihren Songs geht es u.a. um Politik, Obdachlosigkeit und Fernweh und all die anderen aktuellen Themen die den einfachen Leuten auf den Nägeln brennen. Man/frau könnte auch sagen sie ist eine musikalische Landstreicherin. Ein Abend zum Nachdenken und natürlich auch zum Schmunzeln.
Support: Llevelynn
Hinter diesem (vermutlich gälischen) Pseudonym steckt Thomas Schuber, Sänger und Gitarrist aus Nürnberg. Als Thomas Schuber gibt er gerne alle möglichen Rock- und Pop-Perlen zum Besten, unter dem Namen Llevelynn spielt seine eigenen Songs:
eine gesunde Mischung aus Pop, Folk und Rock, immer mit Gefühl und ein kleines bisschen anspruchsvoll. Mal geht es um Affären mit Popstars, die davon nichts wissen („Alyson“), mal um haarsträubende Situationen aus dem Herrn der Ringe („My Side of the Room“) oder auch um katastrophale Lebensläufe („Anna“). Wer auf amtliche Akustikgitarre, eine tolle Stimme und Songs mit Herz und Hirn steht, ist hier sehr gut aufgehoben.
Mit „Echtzeit Remixing auf Holzinstrumenten“ bringen zwei langjährige Profis neue und unerhörte Klänge auf die Bühne. Dass die beiden Musiker den Termin wahrnehmen können, ist nicht selbstverständlich: Nach Tourneen mit dem irischen Doppelplatin-Star Declan O’ Rourke, Fernsehshows in Skandinavien, Konzertveranstaltungen mit Größen wie Chris de Burgh und Uwe Ochsenknecht hat "Crazy Fiddler" Chris Herzberger trotzdem Zeit für das Konzert mit Florian Bässler gefunden. Auch der Frontsänger und Opener des Nürnberger Bardentreffens 2008 Florian Bässler macht sich für das Konzert in seiner ehemaligen Heimatstadt Fürth einen Abend im Kalender frei.
Das Programm:
Bässler&Herzberger: „Echtzeit-Remixing auf Holzinstrumenten“
Schon die Zusammensetzung ist exotisch: Elektrische und akustische Geige, Gitarre und Cajon. Aus diesen musikalischen Elementen mixen Florian Bässler und Chris Herzberger einen beflügelnden Zaubertrank aus Pop, Folk und Eigenkompositionen.
Der Sänger mit der dunklen Bassstimme und der Geigensolist/Percussionist gehen bis an die Grenzen und kleiden heilige Kühe in neue Gewänder - Echtzeit-Remixing eben!
Über die Musiker:
Chris Herzberger ist als „Crazy Fiddler“ seit langem auf Europas Bühnen aktiv. Er unterstreicht sein musikalisches Renommee mit erfolgreichen Konzerttourneen durch Irland, Fernsehshows bei der BBC, in Skandinavien und auf den Färöer Inseln. In klassischer Musik ausgebildet, ist der Violinist als Ausnahmeerscheinung in die Musikwelt aufgenommen worden: Wegen seiner Vielseitigkeit von Pop/Folk bis Hardrock und von sanften akustischen bis beinharten verzerrten Klängen ist er als Solist international gefragt. Er spielte unter anderem bei Konzerten mit Chris de Burgh, Eivor Palsdottir, Declan O’Rourke und Uwe Ochsenknecht.
Florian Bässler tritt seit 16 Jahren als Komponist und Sänger in ganz Deutschland auf. Der umtriebige Franke mit der bemerkenswerten Bassstimme hat in den letzten Jahren zahlreiche Alben veröffentlicht und ist auch als Hörspielproduzent tätig. Neben seinen eigenen Produktionen ist der Headliner des Nürnberger Bardentreffens 2008 vor Allem durch neue und ungewöhnliche Interpretationen bekannter Stücke aufgefallen, deren Essenz und Geschichten er sucht und erzählt.
MORBLUS steht für explosiven American Blues made in Italy und begeistert das Publikum mit einem außergewöhnlichen Sound aus Funk, Blues, Rhythm & Blues und Soul. Die 1991 gegründete Band hat neben Bluesklassikern hauptsächlich eigene Songs im Repertoire. Mit einer unbändigen Ladung an Adrenalin serviert die vierköpfige Formation um den Sänger und Gitarristen Roberto Morbioli einen einzigartigen Klangmix. Die Musik von MORBLUS ist anders: kraftvoll, groovy und geprägt von unterschiedlichsten Einflüssen reißt sie ihr Publikum mit wie kaum eine andere in der europäischen Musikszene. In Spanien, den Niederlanden und sogar in der Wiege des Blues, den USA, hat MORBLUS sich schon längst den Ruf als temperamentvollster Funky Blues Export aus Italien gesichert. Nicht ohne Grund hat MORBLUS schon mit einigen Größen des Blues gemeinsam auf der Bühne gestanden, wie z.B. Lucky Peterson, Sandra Hall, Chicago „Bob“ Nelson, Beverly Hammond, Jesse Yawn Steve Smith, Paul Orta, Preston Shannon, Hush Brown, Blu „Benoit“ Boy, Michael Coleman, Rudy, Tolo Marton, Louisiana, Mojo Queen, Billy Coban, Stanley Jordan, Robben Ford, John Mayall, Stevie Smith, Roomful of Blues, Nalaya Brown, Waldo Weathers, Robin Brown ... Unter der Zusammenarbeit mit diesen and vielen anderen internationalen Bluesmusikern ist der Sound von MORBLUS zu dem gereift, was ihn ausmacht: einem individuellen, unverkennbaren Blues, der die Zuhörer anheizt. Spätestens wenn Frontman Morbioli die Bühne verläßt und mit seiner Telecaster ins Publikum eintaucht, steht kein Bein mehr still. Der energiegeladene Sound von MORBLUS hat der Band bereits zu zahlreichen bemerkenswerten Auftritten verholfen, beispielsweise als Supporter auf den Italien-Tourneen von John Mayall und Roben Ford oder im legendären B.B. King’s Blues Club in Memphis! Neben der starken Bühnenpräsenz im Heimatland Italien ist MORBLUS seit einigen Jahren regelmäßig in den Niederlanden auf Tour und feiert dort große Erfolge.
TOM LIWA endlich wieder zu Gast in der Kofferfabrik Fürth, live mit den Songs seiner neue CD “Komm Jupiter". Viele dieser neuen Lieder sind für seine Verhältnisse ungewöhnlich lustig, so dass im Studio schon das geflügelte Wort vom Bastard aus Helge Schneider und Nick Drake aufkam. Aber wie es so ist: steht die Tür erst mal offen, schleichen sich auch die altbekannten Gäste herein. So stehen auf KOMM JUPITER die Geschichte vom Wohnungssuchenden Kätzchen („Muschimietz Mietvertrag“), der „Laber Ex-Model Blaus“ aus der Sicht eines ebensolchen und die augenzwinkernde, doch ernst gemeinte Ode ans arme Mädchen „Britney“ neben melancholischen Standortbestimmungen wie „Eh Egal“ oder „Crazy Tom“. Musikalisch gibt es spröde Popsongs, Geisterballaden, Old School-R'n'B, psychedelischen Folk und immer wieder Blueszitate ...
viel wurde über ihn geschrieben, seit er vor nunmehr 40 Jahren die musikalischen Bretter dieser Welt betrat: Er sei eine Legende, ein Gitarrenguru, gar eine Folk-Ikone, die ganze Gitarrengenerationen beeinflusse, eine ehrliche Haut sowie „Tausendsassa“ auf der Gitarre. Es sind seine deutschen Texte und seine lockere Bühnenpräsenz, durch die er stets neue Freunde findet und viel Zuspruch erhält, u.a. in Form von führenden Platzierungen in Liedermacherbestenlisten im Rundfunk oder der Verleihung des Ravensburger Kleinkunstpreises 1998. Ohne wirklich spektakuläre medienträchtige Einsätze verkaufte er insgesamt mehrere hunderttausend Schallplatten und CDs. Seine Popularität brachte ihm einen denkwürdigen Auftritt im Rockpalast, der ihm eine eigene Sendung widmete, was nur wenigen Solomusikern seines Genres vorbehalten ist. Für Freunde der akustischen Gitarrenmusik ist Werner Lämmerhirt ein absolutes Muss..
PEARL – das ist der Name des letzten, unvollendet gebliebenen Albums der Ausnahme-Sängerin Janis Joplin. „Janis Joplin – ihre Musik, aber auch ihr Lebensstil, ihre Emotionalität – war in meiner eigenen „wilden Jugend“ mein großes Vorbild, deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, an sie zu erinnern.“, so die Sängerin Felicitas „Fee“ Kuhn.
Fee Kuhn - laut Publikum und Presse DIE Janis Joplin-Reinkarnation, verbrachte ihre Kindheit und Jugend abwechselnd in Deutschland, England und Amerika, wo sie sehr bald von der Queen of White Blues, Janis Joplin, fasziniert war und ihr in zahllosen Konzerten nacheiferte. Mit ihrem eigenen Bandprojekt La Roque, produziert vom Frankfurter Star-Produzenten Peter Hauke, sowie als Partnerin von US-Stars wie Wanda Jackson oder Dickey Lee tourte sie sehr erfolgreich durch ganz Europa. Ihr zur Seite stehen einige hochrangige Musiker aus Nürnberg und Fürth, die zusammen mit Fee und PEARL, wie auch mit anderen Bands zum Teil europweit regelmäßig auf Tour sind:
An der Gitarre Hermann Hoffmann, unnachahmlich den 60er Jahre Psychedelic Rock zelebrierend. Konzertbesuchern ist er u.a. durch seine Mitarbeit bei Stroke und dem Allstar-Projekt Ample Tang sowie als Begleiter der Chicago Blues-Legende Karen Carroll bekannt.
Keyboarder Mike Kuhn, der mit der NC Brown Blues Band, Streetlife oder La Roque sowie als gefragter Studiomusiker zahlreiche CDs veröffentlichte, begleitete Blues-Koryphäen wie Charlie Musselwhite oder Chuck Berry auf Europa-Tourneen.
Ebenfalls mit PEARL unterwegs sind Stefan Kugler (bass) und Anselm Gayler (drums), das Rhythmus-Tandem von „Remember Rory“ sowie des britischen Ausnahmegitarristen „Paul Rose“. Die beiden vielbeschäftigten Musiker sind seit vielen Jahren europaweit auf Tour.
Als weiteren Keyboarder hat man zudem mit Marcus Baudenbacher den Kopf der Grateful Dead Tribute Band „Dead Again“ an der Hand.
Eine derart emotionsgeladene, intensive und deshalb originale Janis Joplin-Interpretation wie von PEARL – A TRIBUTE TO JANIS JOPLIN, ist deutschlandweit einmalig, wie viele Konzerte bei Festivals und in Clubs beweisen. Selbst die Musiker von BIG BROTHER & THE HOLDING COMPANY, Janis Joplins Originalband, waren restlos begeistert von PEARLs Konzerten.
Seit ihrer ersten Veröffentlichung "Tumbao Revelde" im Jahr 1997 sind SANTO BARRIO dies- und jenseits der Anden unterwegs. Von Buenos Aires bis rauf nach Mexiko-Stadt, von Santiago bis rüber nach Berlin und heizen mit ihrem Mix aus Ska, Rock, Cumbia, mit übermächtigen Bläsern und jeder Menge Perkussion de Publikum ordentlich ein. Ja, richtig gehört! SANTO BARRIO waren auch schon 2001 mit ihre damaligen selbst produzierten Album "Ahora es Cuando" hierzulande auf Tour. Alles eigenständig organisiert, u.a. das "Festival de la Cultura Latinoamericana" auf dem Salvador Allende Platz in Hamburg. Das Album selbst erhielt dann auch gleich so was wie den "Grammy Chiles", was den endgültigen Durchbruch in Südamerika bedeutete. 2005 folgte ihre nächste Europa Tournee. Gut 8 Wochen waren sie auf dem europäischen Kontinent unterwegs, um ihr 3. Album „Plan Maestro“, welches via Übersee Records hier in 13 Ländern veröffentlicht wurde, vorzustellen. Angeheizt vom Erfolg dieser Tour und dem durchweg überaus positiven Feedbacks der Veranstalter, Fans und Presse wagte man 2007 noch einmal den Sprung über den Teich und knüpfte da an wo man 2005 aufgehört hatte. Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr: Neben der eingängigen zum Tanz regelrecht auffordernder Musik, sind es auch ihre sozialkritischen politischen Texte. Ebenso ein großes und wichtiges Thema welches der Band auf dem Herzen liegt, ist die ökologische Situation in Südamerika als auch weltweit auf die sie aufmerksam machen und hoffen somit über die Musik einen Beitrag zur Schaffung eines verantwortungsvollen Umweltbewusstseins beizutragen. Diese Kombination aus guter Laune, Musik, Tanz und politischem Verantwortungsbewusstsein ist es, was die Fans begeistert! Nun stehen SANTO BARRIO mit neuem Album in den Startlöchern, welches wieder den Weg über Übersee Records nach Europa finden wird. Und natürlich lassen sie es sich nicht nehmen, dieses auch den hiesigen Fans live, laut und in Farbe vorzustellen!
REIN kommen aus Rom und haben es inzwischen zu einem beachtlichen Erfolg in Italien gebracht. Mehrere hundert Konzerte (in Italien) darunter auch diverse größere Festivals. Nun endlich dringt ihr guter Ruf auch über die Alpen zu uns in den Norden. Denn ihr globaler Sound, eine Mischung aus Rock, Punk, Jazz auf der einen und Reggae + Dub Vibes auf der anderen Seite – kurz Mestizo-Rock oder Patchanka _ ist ja schon seit Jahren hierzulande sehr populär und muss sich keineswegs hinter den Alpen verstecken. So waren ja auch schon Bands wie Modena City Ramblers oder Apres la Classe hier auf Tour – Grund genug auch für REIN, die derzeit zu den aktivsten Alternative-Bands Italiens zählen, sich hoch in den Norden zu wagen.
Es gibt immer wieder Formationen, die in Grenzbereichen operieren. So auch das Münchner Ice Blue Orchestra. Zu dritt (Keyboard, Drums, Bass) werkeln die Herren Winters, Röder und Babe an melodiereichen Kompositionen mit klassischen Formen, proggigen Rhythmen und jazzigen Harmonien. "Marbles and Sanddunes" beginnt verspielt wie Rick Wakeman auf jazzigeren Pfaden. "Four and Five" erinnert in der Verwendung klassischer Motive an Keith Emerson und vom perlenden Pianosound her an Billy Joel. "Nocturne" schaltet einen Gang runter und bietet, stärker im typischen Jazz verwurzelt, entspannte Improvisationen für mitternächtliche Mußestunden.
Walter Sehrer, eclipsed 05/2010
Trio aus München ..., welches zwischen Jazz, JazzRock und Sympho-Prog wandelt... ruhig, aber schön und irgendwie edel.
progrock-dt 2009-11
Hinter dem ästhetisch schicken Namen Ice Blue Orchestra verbirgt sich just ein Trio: Reiner Winters (key), H. H. Babe (b) und Holger Röder (dr) spielen instrumentalen Symphonic Rock mit Einflüssen aus der romantischen Klassik, aus Funk, Ambient, Jazz und Pop. Entspannte, lässig groovige, melancholisch verträumte Songs mit kniffligen Harmonien und schöngeistiger Melodik sind zu hören ... Die technisch geschulte Band macht aus dem Stand einen sehr guten Eindruck, beweist ein begabtes Händchen, was Komposition und Arrangements betrifft und spielt seine Songs im Erbe von SFF (Schicke, Führs & Fröhling) und ELP (Emerson, Lake & Palmer) weitaus erwachsener und gefälliger als beide Bands, aber nicht ohne Reiz und Druck... Ein wenig retro ist das Album gewiss, klangästhetisch aber eher zeitlos.
Volkmar Mantei, ragazzi 2009-12
Klare Melodielinien, komplexe Rhythmik und klangliche Vielfalt zeichnet das Ice Blue Orchestra aus. Auf ihrem Longplayer "Awake" lässt das versierte Trio eine gediegene Mischung aus Rock, Jazz und Klassik erklingen.
Gerald Huber, in münchen 11/2009
"Klassik meets Jazz and Rock" heißt das Motto der ersten Einspielung des Ice Blue Orchestras, hinter dem sich die drei Musiker Reiner Winters (keyboards), Holger Röder (cymbals & drums) und H.H.Babe (bass) verbergen. Dass die drei ihr kompositorisches Handwerk aus dem EffEff beherrschen, wird bei der klanglichen Melodieführung und aller rhythmischen Komplexität schon beim Opener "Marbles and Sanddunes"
Rainer Guerich, InMusic 3&4/10Klare Melodielinien, komplexe Rhythmik und klangliche Vielfalt kennzeichnen die instrumentalen Kompositionen der Gruppe. Die elf Titel spannen einen Bogen vom gerockten Präludium (Four and Five) über orchestrales Frühlingserwachen (Spring Ouverture) bis zum vertonten Tagesablauf der Leistungsgesellschaft (Awake). Der Puls der Hauptstadt (Berlin Funk) wird ebenso thematisiert wie die Verlogenheit des Wildwest-Sujets (Wyatt Earp's last success) und das scheinbare Stillstehen der Zeit bei Nacht (Nocturne after midnight).
Szene Lübeck 1/2010
Drei verwegene junge Herren in stilvoll gemusterten Hemden und eine junge Dame mit langer Mähne und Unschuldsblick, die aussehen, als seien sie eben von einer Zeitmaschine aus dem Jahre 1969 ausgespuckt worden, stehen auf einer atmosphärisch ausgeleuchteten Buhne, im Hintergrund blubbert eine Lavalampe. Unsere vier Zeitreisenden bearbeiten dabei ihre Gitarren und Felle, als ob es ums Ruckflugticket in eben dieser Zeitmaschine ginge und entlocken den Instrumenten Klange, wie sie aus dem Innersten der Erde brummen und aus dem äußersten Weltraum zuflüstern. Ginger heißt das heißblütige Quartett aus Zürich, das 40 Jahre alte Riffs derart gekonnt entstaubt, als hatten sie sie eben gerade selber erfunden. Gingers Musik präsentiert sich als gut austarierte Mischung aus bluesigen, funkigen und rockigen Elementen, gewürzt mit einer Prise Psychodelik a la Pink Floyd. Selber beschreiben sie ihr Schaffen wie folgt: "Unser Zugang zur Musik steht im Zeichen der Improvisation und so kann es durchaus mal geschehen, dass wir ein Cover von Jimi Hendrix oder Bob Dylan oder einen Bluesklassiker auf der Bühne anjammen und ihm eine ganz eigenwillige Ginger-Note verpassen". Dank der stilistischen Bandbreite, der ehrlichen und authentischen Performance und dem Vermögen, die Sets jeweils dem Anlass und der Location anzupassen, vermögen Ginger ein vielseitiges Publikum in ihren Bann zu reißen: vom Headbanger bis zum Bluesliebhaber. An über 100 Konzerten konnten sie bisher beweisen, dass es auch in der Zeit des sterilen Mainstream- Indierocks noch attraktive Livebands mit Herzblut zu finden sind. Zitate:
Keine stilistischen Grenzen, keine Barriere, das ist Jam at it's best.’
Rocktimes (D)‘Ginger haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Sound lebendig zu halten, der aus dem Blues den Rock geformt hat, und sie machen das vorbildlich, zum Teil besser als die alten Klassiker. Die Trompete dazu macht den Sound einmalig. Ginger ist ein wirklicher Lichtblick.’
Bluesnews (CH)‘Vollmundiger Blues, treibender Rock, jazzige Intermezzi und psychedelische Experimente machen die nachdenklichen, vitalen Songs lebhaft und in ihrer eingängigen Rockscharfe leicht nachvollziehbar. Wer diesen ureigenen Klang der Rockmusik der Endsechziger und frühen Siebziger mag, wird Ginger und ihre Songs lieben. ’
Raggazi (D)

Wolfgang Barthel erweist sich als ausgezeichneter, vielseitiger Gitarrist, in dessen spiel Elemente aus Rock, Blues, Folk und orientalischer Musik einfließen. Außerdem beherrscht er meisterhaft die Saz, eine türkische Langhalslaute, wobei er in einzigartiger –weiseorientalische und westliche Einflüsse miteinander verschmilzt. In seinen Kompositionen vermittelt er – entweder instrumental oder auch mit Gesang – Stimmungen, Gefühle, Bilder, Geschichten und Erlebnisse. Dabei reicht sein Spektrum von meditativ fließenden bis hin zu wilden mitreißenden Stücken. Unterstützt wird er von Sabrina Catowiez (dharbuka, rigg, small percussion) und Petra Kalley (dharbuka, daf, small percussion, udu, b-vocals) bei seinem orientalfolkbluesrock mit seinem groovenden Teppich aus orientalischen und rockigen Rhythmen.
"The Factory, das ist bluesXtended... seit 1984! Das sind mehr als 20 Jahre Zeit für eine ganz persönliche Definition des Blues. Ein "No-Frills Trio" mit Vocals, Guitar, Bass & Drums und einem gut sortierten Programm. Geboten werden neben den eigenen Songs auch Interpretationen klassischer Vorlagen des Genres. Der Spaß an Rock ´n Blues Musik mit hohem Anspruch an spielerischer Qualität war und ist unser Anspruch, nicht der kommerzielle Erfolg. Eine Rockband mit sehr starkem Blues-Touch. Einen Großteil des Repertoires bilden die eigenen Kompositionen. In Englisch gesungen, spiegeln sich in ihnen die angesammelten Einflüsse der Blues- und Rockszene von den 60er Jahren bis heute wieder. In den Texten geht es hauptsächlich um das Lieben, das Leben und das Leiden. Man muss ihn eben hören, spüren und erleben, den Blues... In lockerer Reihenfolge binden sich diverse Blues-Klassiker, gefühlvolle Balladen und groovender Rock´n Blues aneinander und ineinander. Manchmal ein kleines bisschen anders als gewohnt, überraschen da auch scheinbar bekannte Songs durch ein interessantes Arrangement. Der Blues gibt ihrer Musik die Basis für sehr persönliche Ausdrucksmöglichkeiten. Die Grenzen sind weit und bleiben durch Kreativität flexibel. Das ist bluesXtended! Die Band besteht von Anfang an ausschließlich als Gitarren, Bass und Schlagzeug Trio. Nur so können sie ihre Spontaneität - speziell "Live" - mit Herz, Bauch und Seele auf die Bühne und den Punkt bringen."

Todd Wolfe spielt aggressiven, draufgängerischen, mit Blues eingefärbten, Jam-Rock der an die Bands der 60er und 70er erinnert. Hierbei wird Todd begleitet von Suavek Zaniesienko am Bass sowie Roger Voss am Schlagzeug. Die Band wurde nach Todd's fünfjähriger Schaffensphase (1993-1998) als Lead-Gitarrist und Songschreiber an der Seite von *Sheryl Crow,* gegründet. Zusammen mit Sheryl tourte er durch die ganze Welt zusammen mit den Rolling Stones, The Eagles, Bob Dylan, Elton John, Page & Plant uvm.
Mit seiner aktuellen Band setzt Todd genau dort an, wo er vor der "Sheryl-Phase" aufgehört hat, indem er sein bluesiges Material mit seiner ungeheuer kraftvollen Band präsentiert, die sich an einer stetig wachsenden Fangemeinde erfreut.
"Borrowed Time" Todd's fünftes Album, welches im Herbst 2008 auf Blues Leaf Records veröffentlicht wurde, enthält größtenteils Originalstücke wie z.B. "California" ein Song den Todd zusammen mit *Sheryl Crow* schrieb. Ebenfalls auf diesem Album zu finden ist "Baby I'm Down" ein Leslie West Song von dessen Album "Moutain". Todd wird bei dieser Aufnahme von Leslie West persönlich an Gitarre und Gesang begleitet um mit dieser Neuauflage einen neuen Klassiker zu erschaffen! Todd und seine Band sind non-stop von Küste zu Küste, sowie quer durch Deutschland und Europa getourt und haben im letzten Jahr Shows für "Mountain", dem früheren Allman Brother Dickey Betts, Joe Bonamassa und Sonny Landreth eröffnet! Todd spielte Gitarren für Leslie West's aktuelle CD "Blue Me" sowie auf dem letzten Album von "Mountain" mit dem Namen "Masters of War" ein, einer Sammlung von Bob Dylan Songs!
Für ihre anstehende Tour hat die Ausnahme-Band „Stripped Down At The Bang Palace“ im Gepäck. Bei dieser CD handelt es sich um ein „stripped down live in the studio type of thing“ mit so wenig technischen Spielereien wie möglich. Purer Blues eben. Neben einigen neuen Versionen von Songs aus früheren Tagen der Band, finden sich auch Songs die bereits ihren festen Platz im Live-Repertoire der Todd Wolfe Band haben, jedoch bisher nicht auf einer CD veröffentlicht wurden. Nicht nur die Fans der „Todd Wolfe Band“ sondern auch Liebhaber des ehrlichen, erdigen, hochkarätigen Blues-Rock dürfen gespannt sein und werden mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen.
"Their sound recalls bands like Gov't Mule and Cream with the primal stage energy of the Red Hot Chili Peppers"
Blues Revue Magazine"There are very few guitar players I like better than myself. Todd Wolfe is one of them!"
Leslie West (Mountain)"Todd Wolfe is like a phantom of rock and roll. He comes out of nowhere and the hex lasts for days."
John Popper (Blues Traveler)

"Seit ich Heinz Ratz kenne, mache ich mir keine Sorgen mehr über die Zunft der Liedermacher!" - so schrieb unlängst Konstantin Wecker über den Radikalpoeten Ratz und seine Band "Strom & Wasser".
Und nicht nur textlich und musikalisch sind sie spektakulär: diesen Sommer schwamm Ratz fast 1000 Kilometer in deutschen Flüssen und gab abends Konzerte zugunsten von Artenschutzprojekten. Die zweite Disziplin seines "moralischen Triathlons", nachdem er im Winter 2008 von Dortmund nach München marschierte, um auf die wachsende Armut aufmerksam zu machen. Ganz nebenbei heimsten sie zweimal hintereinander den Preis der dt. Schallplattenkritik ein. Dabei wirken der 40jährige und seine musikalischen Mitstreiter auf der Bühne alles andere als ernst oder gar moralisch, vielmehr brennen sie ein anarchistisches Feuerwerk ab, das sich gewaschen hat – voller Humor, Improvisationsfreude und politischer Brisanz wird munter von Walzer zu Punk, von Tango zur Polka gewechselt und das Publikum in ein höchst unterhaltsames Wechselbad aus Lachen und Betroffenheit, Tanzlaune und Poesie geführt. Kein Wunder, dass Strom & Wasser auf eine stetig wachsende Fangemeinde blickt, die jenseits des Mainstream zum Erfolg dieser fröhlich-wilden, absolut respektlosen Band beiträgt.

In Vancouver geboren, in Edmonton aufgewachsen und mit klassischer Piano- und Gesangsausbildung ausgestattet, verschmelzen bei Ann Vriend diverse Elemente aus Pop, Soul, Folk, Blues, Jazz und Chanson zu einer ganz eigenen Melange. Ihr unverwechselbares Talent führte sie bereits zu ausgedehnten Tourneen in Kanada und Australien. Ann's Stimme hat die Intensität einer Aretha Franklin, die Leichtigkeit ihres Klavierspiels erinnert an Norah Jones und textlich verfolgt sie die Spuren von Paul Simon und Leonard Cohen. Soviel Vergleich darf sein und doch ist Ann ein Original, zuverlässig witzig und charmant im Kontakt mit dem Publikum. Ihr jüngstes Album "When we were spies" entlarvt Ann als Agentin. Die Zuhörer für sich einzunehmen gelingt ihr jedenfalls spielend.

Mit unverwechselbarer, warmer und erdiger Stimme singt der Westafrikaner Adjiri Odametey seine Songs. Alle sind sie melodiös, zuweilen auch melancholisch, aber immer von positiver Grundstimmung geprägt. Die Presse vergleicht ihn oft mit Geoffrey Oryema, aber attestiert ihm den Weg zu einer eigenständigen Musik. Mit seinem Song "Mala" von seinem gleichnamigen Debütalbum ist Adjiri Odametey ein Hit gelungen. Mit seinen Konzerten im In- und Ausland und seinen CDs konnte er sich als Singer & Songwriter in der Weltmusikszene profilieren. Daher instrumentiert er viele seiner Songs nicht nur mit traditionellen Meldodieinstrumenten aus Afrika, sondern auch mit der Gitarre. So gelassen wie der Musiker selbst, gelingt ihm auch der selbstverständliche Crossover zwischen Afrika und Europa. "Botschafter authentischer afrikanischer Musik", beschreibt die Süddeutsche Zeitung die Band, die zwischen den Welten vermitteln will. Bei all seiner Bescheidenheit ist der charmante Musiker ein brillanter Life-Performer.
Besetzung:
Adjiri Odametey (GH) - vocal/Balafon/Cora/Mbira/Kalimba/Gitarre/Percussion
Robert Odametey (GH) - vocal/Flöte/Bass/Bass-Kalimba/Shaker/Percussion
Richard Donkor (GH) - vocal/Cajon/Bongos/Flöte /Bell /Talking Drum
Infos zum Künstler:
Adjiri Odameteys künstlerische Wurzeln liegen in der Tradition seiner Heimat Ghana. Er spielte in renommierten Gruppen wie dem Pan African Orchestra oder beim Ghana Dance Ballet und machte Tourneen nach Japan, Russland, Alaska oder Kuba. Adjiri Odametey besitzt beste Singer- & Songwriter-Qualitäten und gewinnt dadurch rasch sein Publikum. „Auch wenn es für einen Deutschen nicht ganz leicht ist: Diesen Namen sollte man sich merken." - so schrieb die Süddeutsche Zeitung über ein Konzert von Adjiri Odametey. Adjiri Odametey wurde 2007 nominiert für den Preis "Creole - Weltmusik" aus Bayern. Im August erschien im Label Galileo Music Communication seine neue CD "Etoo", über deren CD Release im Bayerischen Hof in München die Süddeutsche Zeitung schreibt: "Mit Adjiri Odametey kommt ... der Hans-Jürgen Buchner Afrikas: ein Multiinstrumentalist mit unverwechselbarer Stimme und dem Talent für Ohrwürmer".

Mit dem Konzert in der Kofferfabrik möchte das Berliner Trio nun auch Musikliebhaber in Franken begeistern. Jaspar Libuda (Kontrabass), Walter Pietsch (Gitarre) und Sven Tappert (Schlagzeug) verbinden in ihren Kompositionen Elemente aus Pop, Rock, Jazz sowie Film- und Weltmusik zu einem unverkennbaren Bandsound. Schwebende Akkorde wechseln sich ab mit funkigen Gitarrengrooves, knurrende Kontrabasslinien folgen auf singende Bogenmelodien, zarte Rhytmen entwickeln sich zu rockenden Beats. Mit Liebe zum Detail sowie einem bemerkenswerten Gespür für Überraschungen und Stimmungen spielen die drei Musiker den Soundtrack zu einem spannenden Film, der vor dem inneren Auge der Zuhörer abläuft. Das aktuelle Album AQUARIUS erhielt von radiokultur die Bewertung "großartig".
"Eine Leidenschaft für Melodie und Klang."
Antenne Bayern"Spielfreude und Poesie."
agesspiegel Berlin"Die Musik des Jaspar Libuda Trios zaubert ganz eigene, fantastische Filme in unsere Köpfe."
Marion Brasch, radioeins
Robert Carl Blank
macht das, was er am meisten liebt - Musik! Seit mehr als 10 Jahren ist er mit seiner Gitarre unterwegs in der ganzen Welt, schreibt seine eigenen Songs und spielt Konzert um Konzert. Zwischen wunderschönen Rock-, Pop- und Folk-Melodien, eingängigen Refrains und dann wieder treibenden Rhythmen hat Robert seinen eigenständigen Sound, seine eigene Sprache gefunden. Songs auf LAST TIME I SAW DAVE sind meisterhaft geschrieben, textlich wie musikalisch. Vom Opener 'Times Like These', einer fröhlich-nachdenklichen Nummer über die alltäglichen kleinen Widernisse des Lebens (angeblich im Stau auf der A7 geschrieben), über den wunderschönen Lovesong 'Pie In The Sky', der mit seinem langen, von akustischer Gitarre und Kontrabass dominierten Outro an 'Astral Weeks' von Van Morrison erinnert, bis hin zu 'Memories', einer von irischen Klängen beeinflussten Ballade, über die Erinnerungen an Jugend und Kindheit, singt Robert Carl Blank viel eindeutiger, viel kommunikativer und extrovertierter früher. Live überzeugt Robert bei seinen knapp 200 Auftritten pro Jahr durch absolute Authentizität und seine beeindruckende Fähigkeit, das Publikum bei jedem seiner Konzerte mitzunehmen auf eine Reise um die Welt. Mit seiner Leidenschaft für die Musik erzeugt er bei jedem Konzert beim Publikum ein Gefühl von Leichtigkeit und Lebensfreude. Auch gerade die Geschichten zwischen den Songs, die er immer ein bisschen augenzwinkernd erzählt, machen seine Live-Konzerte, zu einem musikalischen Genuss. Und ein wenig der Weite und des Fernwehs begleitet einen danach mit nach Hause.
„...jeder Ton [hat] seinen eigenen Charme, wie ein guter Rotwein...“
(Szene Überregional)...exakt auf den Punkt arrangierte Seiten im stilvollen Manufactum Katalog“
(Kulturzukunft)„...Melodien und Refrains die im Ohr bleiben...“
(Musicheadquarter)„...klingt wie der perfekte Gegenentwurf zu den hochgezüchteten Casting-Sternchen oder den dekadenten Popstars...“
(Konsumkultur)„ausgereifte Songs, die eine große Ruhe ausstrahlen“
(Rocktimes)
James Mathew White
Wenn dir die Musik von Crowded House, Jack Johnson & Elliot Smith gefällt, wirst du sicher auch Mathew James White zu schätzen wissen. Der gebürtige Neuseeländer und Neuberliner wird aufgrund seines Repertoires voller eingängig chilliger und mitunter auch funky Melodien oft mit den genannten Größen des Musikbusiness verglichen. Schon bald nach dem Schulabschluss der Schule wagte er hat er den Schritt über den Ozean hin zum Nachbarland Australien, wo er die nächsten zehn Jahre bleiben sollte und sich mit zahlreichen Bands über Wasser hielt. 1999 war es für Mathew an der Zeit nach Europa, genauer gesagt nach London zu ziehen. Mathew teilte hier die Bühne mit Größen wie, KT Tunstill, Sheryl Crow und Ed Harcourt. Mathew ist 2005 nach Berlin gezogen und seitdem auf Dauertour - hauptsächlich in Deutschland. Ende 2007 wurde sein zweites Album "Acoustic Guitars & Ooh La La´s" veröffentlich, dessen erste Single "Make it Click" von zwei der größten Radioendern des Landes aufgegriffen wurden, bevor Mathew überhaupt eine offizielle Radiokampagne starten konnte. Neben seinen Solo-Verpflichtungen, arbeitet er zur Zeit an einem weiteren Projekt namens "Mpath" (www.myspace.com/mpathmusic), das in seiner alten Heimat London entstand, gemeinsam mit Martyn Phillips - Produzent von James Blunt, Brian Adams, Mötorhead, Roachford, London Beat, Soul 2 Soul, Bill Wyman, The Clash' Joe Strummer.

PRINCES CHAMEAUX gibt es jetzt knapp vier Jahre. Das Trio aus Paris, das in der musikalischen Tradition *Mano Negras*, bzw. deren Vorläufer-Band *Hot Pants* folgend auch erst in Metro-Stationen und unzähligen Bars und Kneipen aufgetreten ist, hat sich einen respektablen Ruf als explosive Live-Band mit herausragenden Bühnenqualitäten erspielt und ihr Bekanntheitsgrad in Frankreich ist stetig am wachsen. Sie sind erfrischend jung, ungestüm, mitreißend und liefern regelmäßig sehr energievolle Konzerte ab. Dabei lieben sie lieben den engen Kontakt zum Publikum, um quasi sie gemeinsam zu feiern, zu tanzen und zu schwitzen. Wie so viele französische Bands haben sie gelernt sich ihr Publikum zu erspielen und tun dies auch gerne mal vor dem Club, wenn das Wetter es zulässt, bzw. spielen in der Bar noch solange weiter, bis es nichts mehr zu trinken gibt ;). Freuen wir uns auf eine weitere erfrischende Band von unseren westlichen Nachbarn, wo es anscheinend einen unerschöpflichen Quell hervorragender Live-Bands gibt, die hierzulande noch niemand entdeckt hat.

Erfrischend fröhlich, mit einer Prise (Selbst-)Ironie, schnellen Upstrokes, fetten, eingängigen Bläsersätzen, groovigen Basslines und einem Schuss Experimentellem kommt der Hamburger 5er-SkaPunk-Cocktail daher. Mit Zutaten aus Reggae, Screamo, Metal, Funk, Jazz, Country und noch mindestens 700 weiteren Musikrichtungen werden hier Ska & Punk gemixt, dass die Ohren wackeln... „und so rotzen uns Loui Vetton ihren Sound genau so an die Birne, wie es sich für ‚ne ordentliche SkaPunk-Bande gehört.“ LOUI VETTON sind schon mit Szenegrößen wie den MAD CADDIES, A WILHELM SCREAM, den OHRBOOTEN, illSCARLETT, MUFF POTTER, HATESPHERE, JAYA THE CAT, TRASHMONKEYS, SKAOS,
UNCOMMONMENFROMMARS und sooooooo weiter aufgetreten.
„Man hört ihnen den Spaß am Spielen an. Besonders dann, wenn plötzlich mal wieder ein Solo heraus gehauen wird oder die Trompeten so klingen als wären sie von einer neuen MIGHTY MIGHTY BOSSTONES Platte entsprungen“
– allschools
»There are songs that come free from the blue-eyed grass. From the dust of a thousand country roads.« Robert James Waller
Die Konzerte sind musikalische Walkabouts mit einer Mischung aus ursprünglichem und mitreißendem Blues, erdigem Swamp Rock, Balladen mit starken Folkwurzeln und Songs mit Cajun- und TexMexeinflüssen.
Bernd Rinser, ein Singer/Songwriter mit rauer Schale und empfindsamen Kern, kann man »zwischen Bob Dylan, Townes van Zandt, Johnny Cash, Willy DeVille und Ry Cooder ansiedeln«. Seine dunkle, rauchige Stimme ist gemacht für seine magischen Songs, die die Härten und herben Seiten des Lebens wiederspiegeln, aber dabei auch dessen verheißungsvollen und zarten Seiten mit allen Zwischentönen zeigen. Seine exzellenten, komponierten Songs sind so überzeugend wie authentisch.
»Die Frage, ob er in erster Linie Bluesmann mit einer Vorliebe für Poesie oder eher Singer/Songwriter mit einer Vorliebe für Blues ist, stellt sich dabei nicht wirklich.«
Seine bluesigen Statements sind unsentimental, kunstvoll und doch voller Herzenstöne. Der Schlagzeuger Ron Fröde, der Gitarrist Sebastian Schwarzenberger und der Multiinstrumentalist Tommy Geiger sind hierbei kongeniale Partner. Ihre Konzerte sind ein Muss für Romantiker und RootsRock Fans gleichermaßen.
„Großmeister des Folk und Blues“
SZ 15.12.2009Rinser ist in Deutschland ein Unikum, denn er klingt wie ein waschechter Amerikaner - authentisch, gefühlvoll und mit vielen Ideen
- Allan Tepper - GoodTimes 2/2010Allmählich darf man sich als aufmerksamer Beobachter der deutschen Bluesszene an den Gedanken gewöhnen, dass ein neues Album von Bernd Rinser immer ein bemerkenswertes Ereignis darstellt. Nach "Peace of Mind" und "Struck By Love" ist ihm nämlich jetzt mit "Got You" wiederum ein großer Wurf gelungen....
Karl Leitner - Bluesnews 61»Got You« hat alle Chancen, Blues-Album des Jahres zu werden. .. der Titelsong ist sowieso eines der besten Liebeslieder..
- Rainer Bratfisch - Jazz Podium 3/10"... es ist etwas Weites in dieser versiert gespielten und gebrochen romantischen Musik, die zum Beispiel Willy DeVille in ähnlicher Weise hätte einfallen können"
- Rolling Stone 5/2010Die Songs des Marktheidenfelders erzählen von der Straße, einsamen Seelen und mit "Bible Belt" von recht aktuellen Problemen, wobei die Gitarre zum fiesen Country Trash ausrastet
- Uli Lemke - Jazzthing & Blue Rhythm/83»So muss zeitlos gute Musik klingen, die auch im tiefsten Süden der USA entstanden sein könnte.« - Bernd Lorcher
– In Music 63 Dez/Jan 09»Die Frage, ob er in erster Linie Bluesmann mit einer Vorliebe für Poesie oder eher Singer/Songwriter mit einer Vorliebe für Blues ist, stellt sich dabei nicht wirklich.«
- Karl Leitner – Bluesnews 51/07»Insgesamt kann man Rinser zwischen Bob Dylan, Townes van Zandt, Johnny Cash, Willy DeVille und Ry Cooder ansiedeln. ... exzellente, überzeugende, weil authentische Songs«
- Uwe Meyer – Blue Rhythm Feb 09
Bernd Rinser: vocals, acoustic guitar, acoustic slide guitar, harmonicas, foot tambourine
Ron Fröde: drums
Sebastian Schwarzenberger: acoustic and electric guitars, slide guitar
Tommy Geiger: Saxophon, Akkordeon, Piano, Orgel
Ihre Stimme ist warm und groß, ein vielfarbiges Instrument, das vom ersten Ton an nahe kommt. Ihre Musik pulsiert, atmet, leuchtet und beseelt bis weit unter die Oberfläche, bewegt sich zwischen Soul-Folk und Pop mit wunderbaren Ausflügen in leidenschaftliche Improvisationen. Ihre Songs erzählen mit großer poetischer Kraft kleine philosophische Geschichten von Müllkindern und Königinnen, besten Freunden, dem endlosen Fall und heilsamen Landungen. Worte, Rhythmus und ihre ungewöhnliche Gitarrenarbeit verschmelzen bei Lux Konzerten zu einer berührenden Performance. Christina Lux hat inzwischen 6 Alben veröffentlicht. Sie arbeitete mit den Vocaleros, Jon Lord, Fury in the Slaughterhouse, Mick Karn u.v.a. Für das gerade erschienene Tribute Album für die Fantastischen Vier hat Christina Lux den Song „Was bleibt“ der Vier interpretiert.
Vielleicht einer der wundervollsten Geheimtipps dieses Landes…

Wer scharfe Augen hat, sieht, welch tiefe Furchen der eisige Wind osteuropäischer Steppen in ihre Gesichter gezogen hat. Wie ihre Haut von der unbarmherzigen Sonne des karibischen Meeres versengt wurde. Wer scharfe Ohren hat, hört aber auch, dass sie noch von jedem Stück Erde, das sie betraten, Klänge und Rhythmen mitgebracht haben. HISS macht uns nicht nur zu Augenzeugen des Verfalls, sondern vor allem zu Ohrenzeugen einer wilden Fahrt vom Mississippi-Delta zu den Karpaten, von der Donau in die Sierra Madre. Balkan-Blues und Texas-Tango, Quetschen-Ska, Ethno-Swing und Fast-Folk, fremde und vertraute Klänge bilden die musikalische Grundlage für ihre Geschichten über die großen Themen Liebe, Leid und Lebenslust, Sünde, Sucht und Suppe.

Les Fils de Teuhpu zu beschreiben oder gar musikalisch einzuordnen, ist eigentlich unmöglich. Versuchen wir es mit “Frank Zappa der mit Monthy Phyton und Eläkeläiset zusammen Chanson und Reggae/Ska-Sounds fabriziert” und “Babylon Circus treffen auf 17 Hippies und Cirqus Alfon”, was uns aber auch nicht viel weiter bringt. Fest steht: Es handelt sich hier um einen verrückten Haufen, der mit ungeheuer viel Spaß und Unbekümmertheit an das Musikmachen heran geht. Was bekommt man zu hören? Zum Beispiel ein schräges fetzendes Hammond-B3-Solo, fette Bläsersätze, Skiffle-Banjo, Ska, deftigen Punk, Balkan-Zitate, Swing, französisches Chanson, Akkordeon (logisch bei einer französischen Band), Slide-Gitarre, Posaune und und und. Angesichts der Verrücktheiten müsste die Band aus Finnland stammen.
BERIMBROWNs Nährboden heisst Belo Horizonte, die Metropole im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais, die immer wieder excellente Songwriter wie z.b. Milton Nascimiento hervorgebracht hat. BERIMBROWN allerdings berufen sich auf das Erbe der schwarzen Bevölkerung, die hier prozentual nach Bahia den größten Anteil hat. Traten von Salvador aus die weltbekannten Trommelschulen Olodum und Timbalada ihren Siegeszug um die Welt an, so hat hier der Musiker Mestre Negoativo dafür gesorgt, dass auch in Belos Favela Maria Goreti seit 1990 das afro-brasilianische Erbe an die Jugend weitergegeben wird; man fördert musikalische Talente, schafft Zukunftsperspektiven. Der charismatische Bandleader - sein Wortspiel-Name ist mit "schwarzer Aktivist" übersetzbar - hat seinen Meistertitel von der Capoeira, jener Kampfkunst, die von den Sklaven einst als Tanz getarnt wurde und heute als stilisiertes Ritual weiterlebt. Die Rhytmen der Capoeira werden vom Berimbau erzeugt, einem afrikanischen Musikbogen, der schliesslich auch Namensgeber für Negoativos Combo wird, die er im Jahr 2000 aus seinem Favela - Projekt zusammengeschweisst hat. Eine universelle Vision von schwarzer Kultur wird hier Wirklichkeit. Samba-Reggae, Capoeira, afrikanische sowie indianische Rhytmen vom Mutterkontinent und aus der "Neuen Welt" wie Congado, Mocambique und Maculele, funkige Blechbläser, harte Stromgitarren und rasende Rap-Einlagen fliessen zu einem schweisstreibenden Mix zusammen. James Brown wird zitiert, der Samba-Soul der Siebziger feiert ein Comeback. In dieser knackigen Verpackung transportieren BERIMBROWN die Botschaften aus dem harten Alltag der Armenviertel, tragen den Aufruf zu sozialer Wachheit in alle Teile der Gesellschaft. Besonders auf der Bühne überwältigt die geballte Kraft aus afrikanischem Kampftanz und energetischer Rock-Show.
Vorschau Dezember
Hier die vorläufigen Termine:
Dezember
01.12. Sonny Ronny & the Shotguns
02.12. Sutcliff
03.12. Liedermacherslam
04.12. Remember Rory Night KONZERTINFO & VORVERKAUF
07.12. Perter Finger
08.12. Pistol Pet's Dinosaur Truckers
14.12. Oz One
15.12. Tschabobo Bluesband
22.12. Dani & the Wildboys
23.12. Robert Rausch und seine Zustände
26.12. Los Prolos
27.12. The Magictones
28.12. Rockin Lafayettes
29.12. funky>ZONE
30.12. Dr. Will & the Wizards
Die Meisten dieser Konzerte sind bereits bestätigt, aber eben nicht alle. Deswegen im Moment noch ohne Gewähr. Mehr Info und Vorverkauf für alle Konzerte werden zeitnah bekannt gegeben.
Rory Gallagher – ein Name, der in der Bluesrock-Szene seit vielen Jahren für Begeisterung sorgt. Auch nach seinem Tod ist die Faszination für den irischen Gitarristen in ganz Europa immer noch immens! Am 4.12.2010 wird die Musik Rory Gallaghers wieder auf die Bühne gebracht: Mit „The Loop“ und „Remember Rory“ treffen Deutschlands führende Rory-Tribute-Bands in der Kofferfabrik aufeinander! Beide Bands tourten bereits oft in Irland und spielten dort auch gemeinsam auf den großen Rory-Festivals in Ballyshannon und Cork; in Deutschland spielen sie das erste Mal zusammen! Außerdem werden die Macher von www.rorysfriends.de, der größten deutschsprachigen Rory Gallager Fanpage, mit einer Austellung über Rory (Poster, LPs, Cds, etc) sowie einer Tombola mit dabei sein. Ein Muss für jeden Rory- und Bluesrock-Fan!





